28.01.2012: Irina Lohrey in den Ruhestand verabschiedet
Molbergen (la) – „Frau Irina Lohrey leistet in der Schule eine gute Integrationsarbeit und eine besondere Elternarbeit, um Kontakte zwischen Aussiedlereltern und der Schule herbeizuführen“, hieß es schon 1999 in einer Beurteilung über Lehrerin Irina Lohrey, die nun nach 14 Jahren an der Anne-Frank-Schule Molbergen in die Freistellungsphase im Rahmen der Altersteilzeit verabschiedet wurde.
Auch Rektorin Petra Hensen lobte die Arbeit der in Kasachstan geborenen Irina Lohrey. Anhand kleiner Präsente stellte sie die Arbeit der in Cloppenburg wohnenden und seit 42 Jahren verheirateten, dreifachen Mutter vor, die in Omsk Deutsche Sprache und Literatur studierte und von 1971-1992 in Shelesinij / Kasachstan als Deutschlehrerin tätig war. 1992 übersiedelte sie dann mit ihrer Familie nach Deutschland und arbeitete von 1993-1998 beim Bildungswerk Cloppenburg als Deutschreferentin für Aussiedler. 1998 erhielt sie in Molbergen zunächst eine befristete Stelle vorwiegend im Sprachunterricht von Aussiedlerkindern, aber auch im Bereich Textiles Gestalten und Hauswirtschaft. Ein Wörterbuch Deutsch-Russisch symbolisierte ihre Arbeit in den ersten Jahren in Molbergen. 1999 wurde die Stelle dann in eine unbefristete umgewandelt und 2003 die Stundenzahl auf 27,5 erhöht. Sie unterrichtete jetzt Deutsch, Geschichte oder Erdkunde. Nun konnte Irina Lohrey auch als Klassenlehrerin eingesetzt werden. „Sie hat an der Hauptschule mit großem Erfolg zum Beispiel unsere bisher einzige reine Jungenklasse geführt. Niemand von den Kollegen macht sich soviel Notizen zu den Schülern wie sie. Und es gibt keine Klasse, die schönere Mappen hat als die von Irina Lohrey.“ Neben einer besonders gestalteten Mappe als Zeichen für ihre Arbeit mit den Schülern hatte Petra Hensen aber auch ein Herz dabei. „Du hast immer ein besonders gutes Herz für die Schüler gehabt“, lobte die Schulleiterin. „Und wir konnten immer auf dich zählen, wenn wir mit Eltern reden mussten, die vielleicht nicht ganz so gut Deutsch sprachen. Ich weiß nicht immer, was du ihnen erzählt hast, aber nachher waren immer alle Probleme geklärt.“
Auch die Kollegen schlossen sich dem Lob und den guten Wünschen mit einem Liedvortrag und Präsenten ab.
Irina Lohrey lobte vor allem ihre Rektoren Klemens
Domnick und Petra Hensen, die ihr immer Mut gemacht und sie unterstützt hätten.
„Ihr habt mir die Arbeit hier in Molbergen leichter gemacht, weil ihr sie mir
zugetraut habt“, dankte sie.
![]() |
![]() |
| Rektorin Petra Hensen (links) hatte ein rotes Herz für die in Pension gehende Irina Lohrey (rechts) mitgebracht. |
Kollegium, Personalrat und Schulleiterin Petra Hensen (Mitte) verabschiedeten sich mit Präsenten von Irina Lohrey (3. von rechts). |
16.01.2012:
Zum 4. Mal in Folge Preisträger beim „Planspiel Börse“
Molbergen (la) – Mit einer Urkunde und einem Geldpreis in Höhe von 200 Euro wurden die Schülerinnen Talea Uphoff-Rodiek und Stefanie Kaiser aus der Klasse R10b der Anne-Frank-Schule Molbergen für ihre erfolgreiche Teilnahme am „Planspiel Börse“ der Sparkassen ausgezeichnet. Aber nicht nur die Schülergruppe freute sich, auch die Schule erhielt einen Gutschein in Höhe von 250 Euro für den Kauf von Schulbedarf. „Für euch hat sich die Teilnahme voll gelohnt. Und zum vierten Mal in Folge stellt die Anne-Frank-Schule eine Gruppe, die einen Preis gewinnt. Ihr wurdet im Bereich der LzO hervorragende Dritte“, lobte Kundenberater Alexander Langlets die erfolgreichen Realschülerinnen, die ihr Anfangskapital von 50.000 Euro durch geschicktes Kaufen und Verkaufen in der kurzen Zeit auf über 57012 Euro gesteigert hatten .
Das „Planspiel Börse“ der Sparkassen ist ein Online-Wettbewerb, der den Schülern die Möglichkeit gibt, ihr virtuelles Kapital an der Börse zu vermehren. In diesem Jahr beteiligten sich bundesweit rund 40.000 Schülerteams. Das Planspiel Börse will Wirtschaftswissen vermitteln, für Finanzthemen sensibilisieren und Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld erziehen. Dazu erhalten die Schülerteams jeweils einen Depotwert von 50.000 Euro. Zum Handeln werden ihnen 175 Aktien, Fonds und festverzinsliche Wertpapiere zur Auswahl gestellt, mit denen die Teams handeln können. Das Depot wird täglich mit den Realwerten der Aktien aktualisiert.
Unter Leitung ihres Fachlehrers Friedhelm Remmers waren die verschiedenen Teams der Klasse R10b nach den Herbstferien gestartet. „Wir haben jeden Abend den DAX genau geprüft und dann entschieden, was wir am nächsten Morgen kaufen oder verkaufen“, erzählt Talea Rodiek–Uphoff. „Gekauft haben wir zum Beispiel Aktien von Fielmann, Adidas, Walt Disney oder Apple. Aber wir haben auch Aktien verkauft, wenn wir meinten, sie verlieren an Wert“, ergänzt Stefanie Kaiser.
![]() |
|
Mit Kundenberater Alexander Langlets (rechts) freuen sich (v. links) Talea Rodiek-Uphoff, Rektorin Petra Hensen und Stefanie Kaiser über den 3. Platz beim Börsenspiel der Sparkassen. |