2008 Juni
13.06.2008: Die Westend-Story oder Wie man zum Außenseiter werden kann
Theater-AG der Anne-Frank-Schule überzeugte
Molbergen (la) – „Kleeblätter – So hart wie Jungs – nur netter“ lautet der Schlachtruf der Mädchen-Gang „Kleeblätter“. Und netter als Jungs zeigen sie sich, als in ihrer Schule die Neuen – die Zwillinge Albert und Alberta- allerhand Anfeindungen ausgesetzt sind.
Zum ersten Mal hatte die Theater – Arbeitsgemeinschaft der Anne-Frank-Schule Molbergen zu einer öffentlichen Theateraufführung geladen. Überraschend viele Besucher folgten der Einladung der Schüler der Klassen 5 und 6, um der Premiere ihres Stückes „Die Westend-Story“ zu sehen. Unter der Regie von Eva-Maria Meyer und Maria Wichmann hatten die Schüler ein altersgemäßes Stück ausgesucht, in dem es um Außenseiter geht oder wie man dazu gemacht wird.
Die Zwillinge Albert und Alberta kommen neu in die Schule. Sie sind ehrgeizig, in den Augen der Mitschüler Streber. Außerdem kleiden sie sich nicht unbedingt nach der angesagten Mode. So sind sie den Anfeindungen der Mitschüler ausgesetzt. Sie werden gemobbt. Erst als die Mädchen, die zur Mädchengang „Kleeblätter“ gehören, sich die Frage stellen: „Was wäre, wenn ich neu in eine Schule und in eine Klasse käme?“ und erkennen, wie schwer es ist, irgendwo neu zu sein, ändert sich die Situation. Alberta wird in ihre Gang aufgenommen.
Doch die Jungen mobben Albert weiter. Es soll zum großen Kampf Albert gegen Micky kommen. Albert will sich dem Kampf stellen. Doch die Jungen locken ihn in den Hinterhalt und verletzen ihn. Die Mädchen kümmern sich um Albert und bringen die Jungen dazu sich zu entschuldigen. Albert und Alberta werden akzeptiert, zumal Albert die Entschuldigung annimmt.
Der Zuschauer merkte, mit welchem Engagement die Akteure ihre Rollen verkörperten und sie glaubwürdig spielten. Die 11- und 12-jährigen Schülerinnen und Schüler boten eine ausgezeichnete Leistung, textsicher, ernsthaft, überzeugend. Passend dazu war auch das von Ingo Norrenbrock gestaltete Bühnenbild und die neue Bühnentechnik, fand doch erstmals eine Aufführung in der Turnhalle statt, da das Forum in Zukunft zum Lehrerzimmer umgestaltet wird und für Aufführungen nicht mehr zur Verfügung steht.
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| Micky (rechts) versucht Albert zum Kampf zu provozieren. | Die Kleeblätter, eine Mädchengang, wollen vermitteln. |
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| Albert und Alberta (links) werden von ihren Mitschülern gemobbt. | Alberta kümmert sich um ihren von den Jungen verletzten Bruder. |
09.06.2008: Neue Streitschlichterinnen an der „Anne-Frank-Schule“
Es ist geschafft! Nach einjähriger Ausbildung unter der Leitung von Beratungslehrer Mario Massny und erfolgreich absolvierten Prüfungen präsentieren die acht neuen Streitschlichterinnen nun stolz ihre Ernennungsurkunden. Ab dem nächsten Schuljahr können sich alle Schüler und Schülerinnen bei Streitigkeiten an die folgenden Streitschlichterinnen wenden:
Ein besonderer Dank geht auch an die vier Schüler (Marcel Tabeling, Jonas Möller, Andreas Lampe und Tobias Werrelmann) aus der Klasse 6Ra, die sich während der praktischen Prüfung als „Streitende“ zur Verfügung stellten. |
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02.06.2008: Molberger Schüler besuchten das Anne-Frank-Haus in Amsterdam
Molbergen (la) - „Es muss schrecklich gewesen sein, über zwei Jahre in diesem Versteck gewesen zu sein – und das Traurige ist, dass sie dann doch noch entdeckt wurden", brachte Kristin ihre Gefühle zum Ausdruck, nachdem sie zusammen mit den beiden neunten Realschulklassen der Anne-Frank-Schule Molbergen und ihren Deutschlehrern Anne-Katrin Dannemann und Aloys Landwehr das Anne-Frank-Haus in Amsterdam besucht hatten.
Anne Frank, 1929 in Frankfurt am Main geboren, flüchtete 1933 zusammen mit ihren Eltern vor den Nazis nach Amsterdam. Nachdem die Nazis die Niederlande überfallen hatten und auch dort besonders seit 1942 verschärfte Maßnahmen gegen die jüdische Bevölkerung in Kraft traten, versteckte sich die Familie Frank zusammen mit der Familie van Pels – Hans van Pels wurde in Gehrde bei Bersenbrück geboren – und Fritz Peffer aus Gießen ab dem 6. Juli 1942 in einem Hinterhaus an der Amsterdamer Prinsengracht.
Vom 12. Juni 1942 bis zum 1.8.1944 führte Anne ihr Tagebuch, bevor sie am 4. August 1944 von der Polizei abgeholt wurde. Im Februar oder März 1945 starb Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Von den 8 Untergetauchten überlebte nur Otto Frank, Annes Vater, das Konzentrationslager.
Das von den Nazis übersehene Tagebuch wurde 1947 von Otto Frank herausgegeben und ist seitdem in 65 Sprachen übersetzt worden.
Im Deutschunterricht hatten sich die Schüler intensiv mit dem „Tagebuch der Anne Frank“ auseinandergesetzt, Arbeitsblätter bearbeitet, die geschichtlichen Hintergründe erfahren, eine Charakteristik geschrieben, ein Lesetagebuch erstellt und einen Film angesehen. Dabei kam der Wunsch auf, das Anne-Frank-Haus, das Versteck der Franks, zu besuchen.
Das Versteck an der Prinsengracht befand sich im Hinterhaus des Gebäudekomplexes. Im Vorderhaus war Otto Franks Firma untergebracht. Im Erdgeschoss befand sich das Lager, das sich in das Hinterhaus erstreckte. In den oberen Stockwerken des Vorderhauses waren Büroräume, während sich im Obergeschoss des Hinterhauses die Untergetauchten aufhielten, versorgt von eingeweihten Firmenangestellten. Nach der Entdeckung durch die „Grüne Polizei“ wurden die Versteckten in verschiedene Konzentrationslager gebracht. Die Möbel aus dem Versteck wurden von den Nazis abtransportiert. Auf Wunsch Otto Franks blieben die Räume nach dem Krieg leer. Einige Modelle veranschaulichen heute die Einrichtung.
Beeindruckend fanden die Schüler auch den Film: „Das kurze Leben der Anne Frank“, der mit eindrucksvollen Originalbildern und Filmsequenzen die Entwicklung des Nazi-Terrors veranschaulichte und das Leben der Anne Frank dokumentierte. Engagiert bearbeiteten die Schüler Gruppenaufträge zum Leben der Anne Frank und zur Verfolgung der Juden durch die Nazis.
In einem „Memorial“ genannten Buch konnten die Schüler nicht nur die Namen der Untergetauchten finden, sondern einige Schüler fanden ihre eigenen Hausnamen. „Wenn meine Großeltern Juden gewesen wären, wären sie vielleicht auch getötet worden", erkannte Annika.
In einem interaktiven Film über Freiheitsrechte wie dem Recht auf freie Meinungsäußerung, der Religionsfreiheit oder dem Recht auf Schutz der Privatsphäre sollten die Schüler sensibilisiert werden für die Freiheitsrechte der Menschen. Und die Schüler ließen sich darauf ein und bemühten sich, die Filme mit ihren niederländischen oder englischen Sprachkenntnissen zu verstehen und darüber abzustimmen, ob in den gezeigten Beispielen Freiheitsrechte eingeschränkt werden oder nicht.
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| Von ihrem Zimmer im Hinterhaus konnte Anne Frank den Turm der Westerkerk sehen. | Das Anne-Frank-Huis an der Amsterdamer Prinsengracht, zur Zeit wegen Arbeiten an der Fassade mit Folie eingepackt. |
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| Aufmerksam verfolgten die Molberger Schüler die ihnen gebotenen Informationen. | Die Erinnerungsstücke an Anne Frank wurden intensiv betrachtet und zum Teil fotografiert. |
2008 Mai
23.05.2008: Schüler staunen über lange Leitung - Molberger Gewinner eines Schülerwettbewerbes besuchen Kabelwerk Waskönig+Walter
Die Klasse 9Rb besuchte das Ramloher Kabelwerk Waskönig+Walter, das zur Zeit 470 Menschen beschäftigt. Insgesamt werden 1500 Kabelprodukte hergestellt. Die Firma hat Niederlassungen in Spanien, der Schweiz und Dänemark. Die Dimensionen der Fabrik beeindruckten die Klasse. Die Mädchen wurden ermuntert sich für technische Berufe zu entscheiden. In der Münsterländischen Tageszeitung erschien anlässlich des Besuches folgender Artikel von Sven Kamin.
RAMSLOH - Nein, so groß habe er es sich nun nicht vorgestellt. Wirklich nicht. Jens Hochartz hat eben mit seinen Klassenkameraden die vollautomatische Kabel-Verpackungs- und Etikettiermaschine in der Produktionshalle von Waskönig+Walter besichtigt. Das Ramsloher Kabelwerk hatte die Schüler am Freitag zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen, weil die Klasse zu den Preisträgern des 23. Schülerwettbewerbes der Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) gehörte.
Nach einem kurzen Vortrag führte Geschäftsführer Stefan Nestler die Schüler ins Herz des Unternehmens - die Produktionshalle. Dort staunten die Schüler über die Maschinenanlagen, die zum Teil kilometerlange Kabel- und Leitungsstränge produzieren. Von dem Drahtzug, in dem aus schimmerndem Kupferdraht Leiter in allen erdenklichen Dicken gezogen werden, über die Kabel-Ader-Isolierung ging es in die Verseilung. Dort werden die Kabeladern aus Kupfer oder Aluminium zu Strängen gedreht, bevor sie in der Ummantelung endgültig isoliert werden.
Die Schüler und auch Klassenlehrer Bernhard Bäcker verfolgten den Weg vom Draht zum Kabel konzentriert. Und das, obwohl um sie herum die Produktion auf vollen Touren lief: Mit Gabelstaplern die tonnenschwere Kabeltrommeln transportierten, den riesigen rotierenden Verseilungsmaschinen und immer wieder langen Kabelsträngen, die durch Wasserbäder laufen oder mit Talkum beschichtet werden. „Ich glaube schon, dass die Schüler einiges mitnehmen", sagte Lehrer Bäcker nach dem Rundgang. Und auch Schülerin Kristin Wobbeler fand noch einmal: „So groß habe ich es mir nicht vorgestellt." Anschließend zeigte Nestler den Schülern noch den derzeit provisorischen Verladeplatz. Nach dem Brand der Lagerhalle habe die Verladung auf das Außengelände ausgelagert werden müssen. Ab Montag werde mit dem Bau der neuen Lagerhalle begonnen. Zudem sprach Nestler über das wachsende Problem der Kupferdiebstähle: „Es sind schon ganze Lastwagen gekidnappt worden", so Nestler.
Stefan Nestler ermunterte nach der Tour über das Gelände vor allem auch die Mädchen, sich in technische Berufe zu wagen: „Wir wollen verstärkt auch junge Frauen ausbilden", sagte Nestler.
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| Geschäftsführer Stefan Nestler (1. links) führte die Schüler der Anne-Frank-Schule Molbergen durch das Ramsloher Kabelwerk Waskönig+Walter. Andrè Schnitger von den Wirtschaftsjunioren (2. links) organisierte den Besuch. |
19.05.2008: Klasse H9a unter den Gewinnern der diesjährigen HVV-FutureTour
Die Gewinner der HVV-FutureTour stehen fest und die Klasse H9a der „Anne-Frank-Schule“ Molbergen gehört dazu. Herzlichen Glückwunsch!
Die HVV-FutureTour wird von der HVV-Schulberatung in Kooperation mit der Behörde für Bildung und Sport/Fachreferat Verkehrserziehung betreut und von Partnern aus unterschiedlichen Bereichen aktiv unterstützt. Hierzu gehören Institutionen wie das Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU), das Schülerlabor "Quantensprung", Verkehrsverbände (ADFC, ACE, VCD), Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs sowie eine Vielzahl anderer Einrichtungen wie Solarmobil e.V., PARS/Gewerbeschule für Recycling und Umwelttechnik und weitere mehr.
Bei der Planung unserer Klassenfahrt beschlossen wir mit vier Schülergruppen an dieser Tour teilzunehmen und mussten zunächst einige Vorbereitungen (Terminabsprachen, Wegbeschreibungen, spezielle Fragebögen) treffen. Während der Klassenfahrt fuhren dann die Gruppen zu den Vereinen und Institutionen und führten mit den jeweiligen Ansprechpartnern Gespräche. Wir waren unter anderem beim VCD (Verkehrs Club Deutschland), bei HADAG (Seetouristik und Fährdienst AG) und bei der Hamburger Hochbahn.
Wieder in Molbergen angekommen galt es dann die vielen interessanten Informationen und Anregungen, die wir während der Gespräche erhielten, zu nutzen, um Online-Fragebögen auszufüllen. Diese wurden bewertet und vor kurzem erfuhren wir, dass wir zu den zehn besten Klassen unserer Altersstufe gehören und ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro gewonnen haben.
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14.05.2008: Pater Beda sensibilisierte die Schüler für unvorstellbare Not – Schutz der Umwelt – unserer Welt - eingefordert
Molbergen (la) – Seit über 30 Jahren sammelt er Textilien und Schuhe für Brasilien, für Projekte zur Hilfe von Straßenkindern. Nun war Pater Beda zu Gast in der Anne-Frank-Schule Molbergen. Eindringlich in seiner ganz eigenen Art schilderte er das Leben der Menschen auf der dunklen Seite dieser Erde.
Kinderarbeit, das Leben auf der Straße voller Unterdrückung, die Ausbeutung der Armen durch die Reichen und die Macht der Regierung: In seinem engagierten Vortrag, untermalt von Dias und Musikeinspielungen, schaffte es der Steyler Missionar, die Kinder für die Not der Menschen zu sensibilisieren und sie ahnen lassen, dass der Schutz der Umwelt für unsere eine Welt überlebenswichtig ist.
In Rollenspielen und Musikdarbietungen unterstützte eine Gruppe aus Brasilien, kirchliche Mitarbeiter aus verschiedenen Kirchengemeinden aus der Umgebung von Salvador in der Provinz Bahia, das Anliegen des Paters, der selber dort vor fast 50 Jahren zum Priester geweiht worden war.
Eindrucksvoll zeigte Pater Beda den Schülern die Probleme Brasiliens in einigen Dias. Auf der einen Seite der Reichtum, der Luxus in den Metropolen, auf der anderen Seite das unvorstellbare Elend der Menschen in den Favelas oder auf dem Lande. „Die Armen wissen nicht, dass sie Würde haben, dass sie Rechte haben. Der Magen der Armen wird immer leerer. Sie haben kein Brot, weil sie kein Geld haben. Dabei gibt es auf der Erde Nahrung genug. Im letzten Jahr wurden allein in Brasilien 7000 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt, um Zuckerrohr für die Methanolproduktion anzubauen. Für die Armen wird kein Getreide angebaut, weil die Reichen billig Auto fahren wollen.“
Mit der Aufführung: „Der Hauch des Lebens“ thematisierten die brasilianischen Katecheten, die sich aus Anlass des Katholikentages in Norddeutschland aufhalten, die Zerstörung der Schöpfung aus Gewinnsucht. „Die Elemente Boden, Wasser, Luft sind krank. Was habt ihr aus meiner Schöpfung gemacht?“, appellierten die jungen Brasilianer. „Engagieren wir uns für die eine Welt!“
In besonderer Weise liegt dem Pater auch das Elend der Straßenkinder am Herzen. „Brasilien ist nach Kolumbien das gewalttätigste Land der Welt mit 60000 Gewaltopfern im letzten Jahr. Darunter waren auch viele Straßenkinder.“ In Recife unterstützt Pater Beda zwei Projekte für Straßenkinder. Hier lernen sie zu backen, Besen zu binden oder sie arbeiten in Reparaturwerkstätten. Dabei bekommen die Kinder einen Teil des Erlöses, um so die Familien zu unterstützen.
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| Das Mitglied im Schulvorstand, überreicht P. Beda ein Begrüßungspräsent, einen Scheck. | Mit Liedern und szenischen Darstellungen machte diese Gruppe brasilianischer Katecheten auf die Zerstörung der Welt aufmerksam. |
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| Die Elemente Sonne, Luft, Erde, Wasser sind von den Menschen verschmutzt worden und mit Giften belastet. | „Dass Wasser der Erde ist verschmutzt“, symbolisiert diese Darstellerin. |
2008 April
28.04.2008: Schüler der Anne-Frank-Schule nehmen am Crosslauf rund um die Thülsfelder Talsperre teil
Bei wunderschönem Wetter fand am vergangenen Sonntag an der Thülsfelder Talsperre der alljährliche Crosslauf statt. Die Mannschaften der Grundschulen liefen über eine Strecke von 2000 m, die Fünf- und Sechsklässler mussten eine Strecke von 3000 m absolvieren. Folgende acht Schüler der Anne-Frank-Schule Molbergen errangen dabei den 2. Platz: Benjamin Stoll (5Ra), Timur Kobiella (5Ra), Dennnis Abram (5Rb), Felix Gentzsch , (5Rb), Andre Tabeling (5Rb), Dennis Grätsch (5Rb), Mathis Warnking (5Rb) und Michael Langlitz (5Hb).
28.04.2008: Molberger Völkerballmeisterschaft – Diiieer siegte
Molbergen (la) – 33 spannende Spiele auf zwei Plätzen, über 300 Besucher, begeisterte Spieler und einen verdienten Sieger – so lautete das Fazit der 1. Molberger Völkerballmeisterschaft in der Sporthalle am Dweracker. Aber auch der Förderverein Molberger Schulen, der die Idee zu diesem Turnier hatte, konnte zufrieden sein. 16 Teams hatten sich angemeldet. So stellten nicht nur Sportverein und Tischtennisverein eine Mannschaft, auch das DRK, die Jugendfeuerwehr, der Handels- und Gewerbeverein, die Landjugend, der Kindergarten, der Musikverein oder der Kinder- und Jugendchor und der Frauen- und Männerchor waren vertreten. Auch die Eltern und Lehrer der beiden Schulen traten mit mehreren Mannschaften an. Aber auch Freundesgruppen hatten sich angemeldet. So liefen denn Mannschaften auf wie Sippe, Die Klicke, Diiieer, United Fourty oder die faulen Säcke.
Aber nicht nur das Spielen stand im Vordergrund. Der rührige Vorstand des Fördervereins Molberger Schulen bemüht sich jedes Jahr neu, neben den Mitgliedsbeiträgen der weit über 300 Mitglieder weiteres Geld durch Aktionen zu erwirtschaften, so dass der Anteil der Mitgliedsbeiträge an den Gesamteinnahmen inzwischen unter 40% gesunken ist.
So wurden in einem eigens aufgebauten Zelt Kaffee und Kuchen serviert. Außerdem verkaufte der Vorstand Getränke und Bratwurst.
Nach 33 spannenden Spielen unter der souveränen Turnierleitung von Gustav Müller und den sicheren Schiedsrichtern, den Sportlehrern der Schulen, stand mit der Mannschaft Diiieer, eine Freundestruppe, der verdiente Sieger fest. Aus der Hand der Vorsitzenden Elisabeth Willenbring nahmen sie und die Nächstplatzierten „Die Sippe“ und „Die Blutsauger“, die Geldpreise in Empfang.
Joanna Kröger, Mitglied im Team United Fourty, fasste denn auch, zwar noch leicht außer Atem, den Nachmittag zusammen: „Das hat richtig Spaß gemacht. Ich könnte das den ganzen Nachmittag spielen.“
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| Mehr als 300 Besucher kamen zum Völkerballturnier in die Molberger Sporthalle. | Verdienter 1. Molberger Völkerballmeister war die Gruppe „Diiieer. |
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| Dynamik und Konzentration kennzeichneten die Spiele. weiter Fotos | |
23.04.2008: Austauschschüler aus Assen (NL) drei Tage in Molbergen
Molbergen (la) – Gespannte Unruhe herrschte an diesem Mittwoch in der Anne-Frank-Schule in Molbergen vor allem bei den Schülern der 8. Klassen, erwarteten sie doch Besuch aus den Niederlanden. 25 Schüler und 2 Lehrerinnen der „Christelijken Schoolengemeenschap Vincent van Gogh“ aus Assen in der Region Drenthe kamen zu einem Schüleraustausch nach Molbergen und bleiben bis zum Freitag in der Gemeinde.
Seit 1996 besteht die Partnerschaft zwischen beiden Schulen. In jedem Jahr besuchen die Niederländer Molbergen und die Molberger revanchieren sich kurz darauf mit dem Gegenbesuch. Während die Niederländer in ihrer Schule teilweise Deutsch gelernt haben, können auch die Molberger Achtklässler durchaus mit Niederländisch-Kenntnissen aufwarten, lernen sie doch seit der 6. Klasse im Wahlpflichtkurs wöchentlich vier Stunden die Sprache des Nachbarlandes.
Als der Bus dann das Schulgelände erreichte, fanden sich denn auch schnell die ersten deutsch-niederländischen Paare zusammen, hatten sich die Schüler doch durch einen zum Teil regen E-Mail-Kontakt im Vorfeld des Besuches schon ein wenig kennen gelernt und Fotos ausgetauscht. Nach der Begrüßung durch Koordinator Ingo Norrenbrock und der ersten Vorstellungsrunde stand der obligatorische Gang durch die Schule auf dem Programm. bevor die Niederländer von ihren Gastfamilien in Empfang genommen werden konnten. Am Nachmittag trafen sich sie Schüler mit ihren Lehrern zum Bowling in Cloppenburg.
Morgen geht es nach einigen Unterrichtsstunden in den Fächern Musik, Englisch und Mathematik mit dem Fahrrad zur Talsperre und dann zum Kletterwald nach Thüle. Den Abschluss bildet dann ein gemeinsames Grillen beim Dorfgemeinschaftshaus in Resthausen, während am Freitag ein Bummel durch Oldenburg geplant ist, bevor die Gäste aus den Niederlanden am Nachmittag in Molbergen verabschiedet werden.
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| Die Molberger Schüler mit ihren Austauschschülern aus den Niederlanden | |
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| Mit selbst gemalten Begrüßungssätzen auf Niederländisch wurden die Gäste begrüßt. | Der Koordinator des Schüleraustausches, Ingo Norrenbrock, begrüßt die niederländischen Gäste. |
09.04.2008: Isabell Jäger erlangt DELF-Zertifikat
Herzlichen Glückwunsch !!!!!
Isabell Jäger aus der 10Rb hat erfolgreich eine Sprachprüfung in Französisch abgelegt. Dabei hat sie ein DELF – Zertifikat der Kategorie A2 ( Silber) erreicht. Die Zertifikate sind in der ganzen Welt anerkannt. DELF scolaire besteht aus 4 Teilprüfungen ( A1,A2,B1,B2 ). Dabei nimmt der Schwierigkeitsgrad ständig zu. Es werden alle 4 Bereiche Sprechen, Schreiben, Lesen und Hören abgetestet.
Frau Dr. Kannen überreichte Isabell ein Geschenk für diese hervorragende Leistung.
04.04.2008: Schüler können jetzt klettern – Förderverein übergab Klettergerüst
Molbergen (la) – Über ein neues Klettergerüst und die Renovierung und Verbesserung der Kletterwand freuen sich jetzt die Schüler der Anne-Frank-Schule Molbergen. Rund 5500,- Euro investierte der Förderverein Molberger Schulen. Auch die Organisatorin des Kindersachenflohmarktes, Petra Wulfers, unterstützte die Anschaffung mit einem Betrag von 290,- Euro als Dank dafür, dass die Schule Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Auch die Schule beteiligte sich mit dem Erlös aus Spenden der Eltern am Tag der Offenen Tür und beim Weihnachtsmarkt. Die Mitarbeiter der Gemeinde Molbergen schließlich bereiteten den Untergrund vor, so dass diese neue Pausenattraktion ohne Steuermittel geschaffen werden konnte.
Gleichzeitig wurde die Kletterwand um eine Möglichkeit zum Hangeln erweitert und fehlende Griffe ersetzt, so dass die Klettermöglichkeiten deutlich attraktiver geworden sind.
Die Kinder nahmen dieses neue Spielgerät mit Begeisterung an. „Gut ist, dass das Gerät ein bisschen schwer ist und man es nicht so leicht erklettern kann“, fand Thomas aus der 5. Klasse, während der gleichaltrige Lukas lobte: „ Man hat hier verschiedene Ebenen, so dass viele Schüler gleichzeitig klettern können.“ Rektorin Petra Hensen bedankte sich denn auch herzlich bei den Spendern, bei den Mitarbeitern der Gemeinde und beim Förderverein und zeigte ihre Freude über diese Bereicherung des Pausenangebotes.
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| Neu gestaltet wurde die Kletterwand der Anne-Frank-Schule | |
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| Die Vorsitzende des Fördervereins Molberger Schulen, (von .links) Elisabeth Willenbrink, übergab das neue Klettergerüst an Schulleiterin Petra Hensen und Konrektor Rainer Deeken. | Viel Spaß haben die Schüler nun am neuen Klettergerüst |
2008 März
07.03.2008: Hoher Besuch in der Anne-Frank-Schule
Seine Majestät Gerrit I. König 2007/08 von Molbergen ,erster ausländischer Schützenkönig in der 170jähigen Geschichte des Vereins und Niederländer besucht seine jungen Untertanen am letzten Schultag vor den Osterferien. Hier beantwortet er in seiner Muttersprache Fragen der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Niederländisch Klasse 7Ra/b über seine Heimat, über das niederländische Königshaus und über das Verhältnis zu seiner neuen Heimat Deutschland.
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03.03.2008: Britta Drees ist die neue Sozialpädagogin an der AFS
Britta
Drees ist 23 Jahre alt und kommt aus Lindern. Seit dem 01. März
2008 ist sie als Dipl. Sozialpädagogin/-arbeiterin an der Anne-Frank-Schule
tätig. Bevor sie nach Molbergen kam, hat sie drei Jahre in Vechta
Sozialwesen studiert und im letzten Jahr an einer Gesamtschule in
Bergheim (bei Köln) gearbeitet.
Ihre Aufgaben an der AFS umfassen folgende Bereiche:
Also wenn euch eine AG fehlt, die ihr schon immer einmal machen wolltet, oder ihr wollt Schulpate, Schulsanitäter oder Streitschlichter werden, oder ihr wollt etwas Wichtiges mit ihr besprechen, dann schaut doch einfach in den Pausen bei ihr vorbei (Raum 40a). Eltern bittet sie um eine persönliche Terminabsprache. Alles, was mit ihr besprochen wird, bleibt streng vertraulich. An den folgenden Terminen ist sie in der Schule:
Frau Drees ist außerdem noch im Jugendtreff zu finden. Denn sie ist auch die Gemeindejugendpflegerin von Molbergen. Öffnungszeiten und weitere Gestaltung des Jugendtreffs (Räume umstylen, Programm überlegen) möchte sie gerne in einer Zukunftswerkstatt mit euch erarbeiten. Damit der Jugendtreff auch nach euren Wünschen und Vorstellungen wiedereröffnet werden kann, ist es ganz wichtig dass ihr MITBESTIMMT, MITMACHT, MITGESTALTET. Die Zukunftswerkstatt findet erstmalig am 07.04.2008 statt, also haltet euch diesen Tag schon einmal frei. Flyer und Einladungen bekommt ihr aber vorher noch. |
2008 Februar
26.02.2008: Von Idioten umzingelt! - Aktion in der Pausenhalle
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Der Comic-Fortsetzungs-Roman für coole Kids. Einfach hingehen, gucken, lesen und lachen. Jeden Tag um 7:55 Uhr und in den großen Pausen folgt die Fortsetzung. Folge verpasst? - Kein Problem! - Du findest das Buch nach der Aktion in unserer Schülerbücherei. |
25.02.2008: Zisch-Reporter sahnen Preise ab - 92 Klassen nahmen am Projekt teil
OLDENBURG/CLOPPENBURG - Vom Projektorraum im Kino bis zu den Umkleidekabinen der EWE Baskets-Spieler – Zisch-Reporter aus der Stadt Oldenburg und dem Landkreis Cloppenburg wagten sich in den vergangenen Monaten an spannende Orte.
So viel Engagement wurde nun belohnt: Auf der Abschlussveranstaltung des Zisch-Projektes im Etzhorner Krug in Oldenburg erwarteten am Mittwoch zahlreiche Schüler und Lehrer mit Spannung die Preisverleihung für die besten Beiträge. „Die Schüler haben ihre journalistische Rolle mit Erfolg ausgefüllt“, lobte Rolf Seelheim, Chefredakteur der NWZ.
„Ich finde toll, was die Schüler alles auf die Beine gestellt haben. Beim nächsten Projekt sind wir auf jeden Fall wieder dabei“, versprach Harry Lukas, Direktor des Bereiches Marketing der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), die das Zisch-Projekt unterstützt. „2042 Schüler haben diesmal teilgenommen“, freute sich auch Peter Brand, Geschäftsführer des Instituts für die Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren in Aachen (IZOP).
Über den ersten Preis für ihre Beiträge in der NWZ freute sich die Klasse 10 RA der Haupt- und Realschule Pingel-Anton/Galgenmoor in Cloppenburg. In ihrer Reportage beschreiben sie die Arbeit eines Drogenspürhundes. „Gefallen hat mir, meine Schüler schon Zeitung lesen zu sehen, wenn ich morgens die Klasse betrat“, meinte ihre Lehrerin Regina Seeger stolz. Der zweite Preis ging an die Klasse 9a des Neuen Gymnasiums in Oldenburg für ihren Bericht über das Theateratelier Blauschimmel. Den dritten Preis nahm die Klasse 8e der Helene-Lange-Schule in Oldenburg für ihren Beitrag über das Tierheim entgegen.
Auch für die Langzeitarbeiten der Schüler, die sie über Themen der Berichterstattung in der NWZ verfassten, gab es Auszeichnungen. Tina Schnieders gewann mit ihrer Arbeit über Unfallberichterstattung den ersten Preis. Mit Berichten über Angela Merkel beschäftigte sich Laura Drees und freute sich über den zweiten Preis. Den dritten Preis bekam Timo Stolle für seine Arbeit über das Strompreisgeschehen. Das NWZ -Wissensquiz gewannen Christian Tapken und Theresa Meyer. (Text von FRIEDERIKE KLOTH)

Harry Lukas von der LzO übergibt den 1. Preis an Tina Schnieders.
11.02.2008: Schüler spendeten Erlös des Weihnachtsmarktes für Kinderhospiz
Molbergen (la) – Vor Weihnachten haben die Schüler gebastelt und gemalt, sie haben Lose oder weihnachtliche Produkte verkauft und Kaffee und Kuchen angeboten. Mit dem Weihnachtsmarkt der Klassen 5 und 6 der Anne-Frank-Schule Molbergen Anfang Dezember erwirtschafteten die Kinder einen Reinerlös von 750,- Euro. Nun konnte dieser Gewinn als Spende an Wolfgang Schmitz, dem Vertreter des Kinderhospizes Löwenherz aus Syke, überreicht werden.
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Einen Scheck überreichten die Vertreter der Klassen 5 und 6 zusammen mit dem Organisator Ingo Norrenbrock (hinten rechts) und dem Vertreter des Schulvorstandes, Markus Werrelmann (hinten links) an den Mitarbeiter des Kinderhospizes Löwenherz, Wolfgang Schmitz (hinten Mitte). |
Wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind an einer unheilbaren Krankheit leide, erschüttere dies die ganze Familie. Plötzlich sei alles anders, denn nun drehe sich alles um das kranke Kind, wusste Schmitz den Vertretern der acht Klassen zu erzählen. „Eltern sind nun bis an den Rand der Erschöpfung gefordert mit der Versorgung und Pflege des schwerkranken Kindes. Auch die anderen Kinder in der Familie leiden, weil sie mitleiden und weil ihnen nicht die Aufmerksamkeit und Zeit gewährt wird, die sie vielleicht erwarten. Sie kommen oft zu kurz“, berichtete Schmitz.
Diesen Familien wolle ein Kinderhospiz helfen. Seit Oktober 2003 können sich Familien mit ihren Kindern im Kinderhospiz Löwenherz in Syke bei Bremen erholen, während das kranke Kind in einer familiären Atmosphäre kompetent betreut werde. Das Kinderhospiz in Syke habe acht Pflegeplätze und einen separaten Wohnbereich für Eltern und Geschwister. Jeweils für drei Wochen im Jahr könne sich hier die ganze Familie aufnehmen lassen. Es sei das Anliegen, Kinder und Jugendliche möglichst zu Hause sterben zu lassen. Das Kinderhospiz biete den Familien Beratung, Begleitung und die Vermittlung von Hilfsangeboten.
„Leider wird die Aufnahme der sterbenskranken Kinder nur etwa zur Hälfte von den Krankenkassen getragen. Den restlichen Betrag und die Kosten für die Unterbringung und Versorgung der Familien und für die pädagogische Begleitung müssen wir über Spenden finanzieren. Dabei helfen uns viele ehrenamtliche Mitarbeiter. Deshalb ist euer Beitrag für uns so wichtig und ich bedanke mich bei euch und den Lehrern für euer Engagement“, lobte Wolfgang Schmitz die Schüler.
Infokasten
So kam das Kinderhospiz Löwenherz zu seinem Namen: Das Märchen: „Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren handelt von einem schwerkranken Jungen, den alle Krümel nennen. Der kleine Krümel hat Angst vor dem Tod - vor allem, weil er dann seinen heißgeliebten Bruder Jonathan verlassen muss. Ihn nennen alle Löwenherz, weil er so tapfer ist. Jonathan versucht, Krümel die Angst vor dem Tod zu nehmen und erzählt ihm von einem Land, in das die Verstorbenen kommen: Nangijala, das Kirschblütental. Bei einem Unfall stirbt zunächst der gesunde Jonathan – und als Krümel wenig später folgt, treffen sich die Brüder wieder. Sie erleben gemeinsam Abenteuer, klettern auf Bäume, toben auf Wiesen umher, angeln am Teich.
Der Name „Löwenherz“ symbolisiert die Kraft des Löwen und den Mut und die Stärke, die in allen stecken und die helfen, schwere Zeiten zu überstehen.
2008 Januar
22.01.2008: Frankreichfahrt der Realschule Molbergen
Schüler aus der 8. und 9. Klasse (Wahlpflichtkurs "Französisch") haben mit ihrer Französischlehrerin Frau Dr. Kannen eine Fahrt nach Paris unternommen. Die Schülerinnen Kristin Wobbeler und Michaela Kösjan haben dazu einen Bericht geschrieben.
Die Frankreichfahrt der Realschule Molbergen wurde von unserer Lehrerin Frau Dr. Kannen gemeinsam mit zwei Lehrerinnen der Realschule Cappeln organisiert. Sie ging am Montag, den 7. Januar um 5.00 Uhr sehr verschlafen los. Wir hatten eine 10-stündige Busfahrt vor uns, die durch vier Länder ging.
Angekommen in Frankreich besichtigten wir erst mal unser schönes Hotel, das an der Sacré Coeur lag. Am Abend fuhren wir mit der Métro, der dortigen U- Bahn, in die Innenstadt.
Am Dienstag stiegen wir den 654-stufigen Eiffelturm hinauf. Nach dem Abstieg gingen wir über die Champs-Élysées bis zum Arc de Triomphe. Mittags nahmen wir einen kleinen Imbiss im Restaurant Chartier zu uns und machten danach eine kleine Shoppingtour durch die größten Kaufhäuser von Paris. Abends machten wir eine Lichterfahrt über die großen Boulevards mit unserem Reisebus.
Am Mittwoch fuhren wir mit der Métro zur Île-de-la-Cité und besichtigten dort die Kathedrale Notre Dame, das Mahnmal der Deportierten, die Sainte Chapelle und die Concièrgerie. Danach besuchten wir den Louvre, und schauten uns z. B. die Mona Lisa von Leonardo da Vinci an. Außerdem machten wir einen Spaziergang zum Palais Royal, zum Rathaus und zum Centre Pompidou. Gegen Abend fuhren wir zum Tour Montparnasse und hatten einen herrlichen Blick auf das beleuchtete Paris.
Am nächsten Morgen checkten wir nach dem Frühstück aus dem Hotel aus und fuhren noch ins Pariser Viertel La Défense. Um ca. 20.00 Uhr kamen wir beim ZOB in Cloppenburg an und freuten uns schon auf den nächsten Schultag.
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2007 Dezember
21.12.2007: Reise, Rosen und gute Wünsche
Christel Tenz verabschiedet – Fast 38 Jahre als Lehrerin in Molbergen
Molbergen (la) – Nach fast 38 Jahren als Lehrerin an der Anne-Frank-Schule in Molbergen wurde nun am letzten Tag vor Beginn der Weihnachtsferien Christel Tenz in den Ruhestand verabschiedet. Abgeholt von eine Luxuskarosse, begleitet von Schülern mit bunt geschmückten Fahrrädern, rote Rosen von den Schülern und eine offizielle Feierstunde im Kreis der Kollegen und Gäste bildeten einen ansprechenden Rahmen am letzten offiziellen Arbeitstag.
„Seit dem 1. April 1970 ist Christel Tenz an unserer Schule. Ich habe sie kennen gelernt als einen wahnsinnig hilfsbereiten Menschen. Kein Weihnachtsbasar, kein Schulfest war denkbar, ohne dass du die Cafeteria organisiert hast. Bei Veranstaltungen in der Schule war der Kaffeetisch gedeckt oder der Raum gestaltet. Sogar der alljährliche Nikolausteller im Lehrerzimmer soll gar nicht vom Nikolaus gebracht worden sein“, lobte Rektorin Petra Hensen. Aber auch wenn Christel Tenz jetzt gehe, gehöre sie doch in den nächsten fünf Jahren ihrer Altersteilzeit noch zum Kollegium und erhalte erst dann die offizielle Dankesurkunde der Landesschulbehörde.
Auch der Sprecher des Personalrates, Ingo Norrenbrock, lobte die Hilfsbereitschaft und Fürsorglichkeit der Kollegin. „Man braucht nicht lange zu bitten – es ist da. Immer war auf dich Verlass – sei es bei Schulveranstaltungen oder im Kollegium.“ Mit einem Gutschein für eine Paris–Reise bedankte sich Norrenbrock für die engagierte Arbeit der Kollegin.
Bürgermeister Ludger Möller und sein Vertreter Andreas Unnerstall überbrachten den Dank der Gemeinde Molbergen und überreichten als Einstimmung auf die Paris–Reise einen guten französischen Rotwein. Den guten Wünschen schlossen sich die Vertreter der Eltern und des Fördervereins, Angelika Preit und Elisabeth Willenbring, sowie die Pensionäre der Schule an. Mit einem Melodienreigen, in dem sie sich über die Gestaltung der nun großen Freizeit Gedanken machten, verabschiedeten die Lehrer ihre beliebte Kollegin.
Am Morgen hatten sich bereits die Schüler von ihrer Lehrerin für Hauswirtschaft und Textiles Gestalten verabschiedet. Mit einer Luxuskarosse war sie zusammen mit ihrem Mann Gustav aus ihrem Wohnort Cloppenburg abgeholt worden, auf den letzten Kilometern begleitet von Schülern mit geschmückten Fahrrädern. Die Klassen hatten Sketche, Lieder und Musikstücke vorbereitet. Mit roten Rosen verabschiedeten sich die Schüler dann von ihrer beliebten Lehrerin, wobei auch einige Tränen flossen.
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| Rektorin Petra Hensen verabschiedet Lehrerin Christel Tenz in den Ruhestand. | Auch Bürgermeister Ludger Möller hat gute Wünsche zum Abschied. |
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| Einen Reisegutschein, eine Nachbildung des Eiffelturmes und französischen Rotwein überreichen die Mitglieder des Personalrates, Claudia Olliges und Ingo Norrenbrock (v. links) und Margret Abeln (rechts) an Christel und Gustav Tenz ( 3. und 4. von links) | Mit einem Melodienreigen, kommentiert von Hans-Georg Berg, verabschiedet das Kollegium der Anne-Frank-Schule Christel Tenz in den Ruhestand. |
14.12.2007: Schüler locken Senioren „Ran an den Computer“ – Mailen, Surfen, Chatten werden geübt
Molbergen (la) – „Meine Partnerin hatte noch nie eine PC-Mouse in der Hand. Da habe ich ihr erst einmal erklärt, wie sie sie bewegen muss und wie das geht mit dem Anklicken.“, berichtet Julian sichtlich stolz. Julian ist einer der Neuntklässler der Anne-Frank-Schule Molbergen, der mithilft, die ältere Generation „Ran an den Computer“ zu bringen, wie das von NDR1, n-21 und die Sparkassen Niedersachsens unterstützte Programm heißt, das älteren Menschen die Grundlagen der Textverarbeitung und des Internet näher bringen soll.
Durch das Projekt werden Alt und Jung zusammengebracht. Da es den Senioren die Möglichkeit schafft, Zugang zu den neuen Medien zu erlangen, und die Jugendlichen wichtige Erfahrungen im Umgang mit der Generation 50+ sammeln können, profitieren beide Gruppen gleichermaßen.“, erklärte Projektleiter Bernhard Bäcker.
An der Anne-Frank-Schule schlüpfen die PC-erfahrenen Schüler der Klassen 9 in die Rolle der Lehrenden und zeigen den älteren Mitbürgern über 50 den Weg in die Computerwelt. Dabei wird den Senioren die Möglichkeit gegeben, ihre Erfahrungen und Fragen beim Arbeiten mit dem Computer direkt mit der Ansprechperson auszutauschen. Schülern wird in diesem Projekt die Lehrerrolle beim gemeinschaftlichen Lernen verdeutlicht und festigt bzw. erweitert ihr Wissen. Schulen werden so zu einem Ort des Generationendialogs gemacht, der die Grundlage ist für die Einstellung zu lebenslangem Lernen.
Unter der Leitung von Fachlehrer Bernd Bäcker, der einzelne Arbeitsaufgaben vorgibt, erklärt dann jeweils ein Schüler einer älteren Person die einzelnen Schritte, um mit Suchmaschinen umzugehen, e-Mails zu schreiben, eine Ware online zu buchen oder Chatrooms zu betreten. „Ich habe meiner Partnerin auch erklärt, wo sie im Internet was finden kann. Sie traute sich nie an den Computer und wunderte sich, was ihr 10-jähriger Enkel alles konnte.“, berichtet Julian weiter.
So waren denn auch die annähernd 20 Senioren an den beiden Nachmittagen begeistert von diesem Angebot, weil die Schüler genau auf das Lerntempo ihres Partners eingehen konnten. „Das hat richtig Spaß gemacht. Die Schüler haben uns das hervorragend erklärt.“, berichtete ein Teilnehmer. Und auch die Schüler waren sichtlich zufrieden und ein wenig stolz, dass sie mehr wussten als ihre wesentlich älteren Partner.
Auch Schulleiterin Petra Hensen, die die Senioren begrüßte, lobte den Mut der Beteiligten, sich auf dieses Projekt einzulassen. „Ich bin sicher, dass alle von diesen Nachmittagen profitieren.“, meinte sie und lobte auch die Landessparkasse, die das Pausenvesper gesponsert hatte.
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| Melana passt genau auf, dass ihr Großvater alles richtig macht. | Konzentriert bei der Sache: Markus und seine Großmutter |
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| Viel Spaß hatten alle Beteiligten des Projekts: Schüler schulen Senioren: Ran an den Computer |
07.12.2007: Aktion Friedenslicht
Der „Aktion Friedenslicht“, von der Christlich-Jüdischen Gesellschaft ins Leben gerufen, haben sich jetzt auch die Haupt- und Realschulen Cappeln, Emstek, Garrel und Molbergen angeschlossen. Für die Weitergabe des Lichtes schuf der Diplomdesigner Alfred Bullermann aus Friesoythe einen Leuchter, der zeichenhaft die Beziehung zwischen Juden und Christen und deren Gemeinsamkeiten ausdrückt. Der ausdrucksstarke Leuchter wurde gesponsert von den Raiffeisen- und Volksbanken der genannten Orte.
Erstmals
entzündet wurde das Friedenslicht in einer Gedenkstunde in Garrel. Der Leuchter
steht auf einem Sandstein, der den festen Grund, die gemeinsame Basis („Erstes
Testament“) des Judentums und des Christentums darstellt. In den Stein
eingemeißelt ist der gemeinsame Auftrag zur Schaffung und zum Erhalt des
Friedens: Zu lesen sind das hebräische Shalom, Friede, Peace und Pax. Die
Zusammengehörigkeit, die Gemeinschaft wird auch ausgedrückt durch die bronzene
Schiene an beiden Seiten, aus einem Stück gearbeitet. Zwei Klammern unterhalb
der Kerze symbolisieren den Halt, den man sich gegenseitig geben kann, damit die
Kerze – Symbol für Frieden- einen sicheren Halt findet und immer hochgehalten
werden kann. Bei der Halterung für die Kerze hat sich Alfred Bullermann zwei Hände
vorgestellt. Die eine, geöffnete Hand, trägt die Kerze, die zweite umschließt
sie und sorgt für den Halt. So wird noch einmal deutlich symbolisiert, wie
wichtig die Gemeinschaft und das Verständnis füreinander ist, dass der Friede
eine gemeinsame Aufgabe ist.
Der Künstler Alfred Bullermann beschreibt sein Werk so: „Einen Friedensleuchter zu entwickeln, der eine reduzierte und formal klare Aussage präsentiert, war hier die Zielsetzung. Das Judentum und das Christentum gründen auf dem gleichen Fundament. Sie entwickelten sich aus einer Linie, aus einem Ursprung. Auch wenn aus der Vergangenheit Narben verblieben sind, tragen sie heute das gemeinsame Licht des Friedens. Das Material Bronze ist ein dauerhaftes und langlebiges Metall. Der Naturstein als Sockel mit dem in vier Sprachen eingemeißelten Wort Frieden bildet die Basis. Die Geste des sicheren und gemeinschaftlichen Tragens der Friedenskerze ist Grundlage unserer Gestaltung. Aus einer Linie, sich gegenseitig haltend, wie von stilisierten Händen getragen, stellt sich der von uns entworfene Friedensleuchter dar. Möge er nicht nur symbolisch ein Friedens- und Freundschaftsleuchter sein“.
Bei der Gedenkstunde, in der der Leuchter erstmals entzündet wurde und zu der die Bürgermeister der vier Gemeinden, die Raiffeisen- und Volksbanken sowie Abordnungen der beteiligten Schulen eingeladen waren, bedankte sich Garrels Schulleiter Hubert Looschen bei dem Künstler und den Sponsoren. Die Vertreter der Volks- und Raiffeisenbanken waren von der Feierstunde beeindruckt und sahen sich in ihrer Bereitschaft, die Kosten für das Friedenslicht zu übernehmen, nachdrücklich bestätigt. Ein Jahr lang bleibt das Friedenslicht in Garrel, dann wird es an Molbergen weitergegeben. Es folgen Cappeln und Emstek. Während des Jahres, in dem das Friedenslicht in den beteiligten Schulen ist, werden sich Schüler und Lehrkräfte verstärkt dem Thema „Holocaust“ widmen.
06.12.2007: Pausenhalle als weihnachtlicher Marktplatz - 6. Weihnachtsmarkt der Anne–Frank–Schule
Molbergen (al) – Kaum ein Durchkommen gab es zeitweilig auf dem Weihnachtsmarkt der Anne-Frank-Schule Molbergen, den die Schüler der Klassen 5 und 6 nun schon zum 6. Mal veranstalteten. An vielen Ständen boten die Mädchen und Jungen den Besuchern selbst produzierte weihnachtliche Waren und Geschenke an.
In den Tagen vor dem Weihnachtsmarkt war der Stundenplan außer Kraft gesetzt. In den verschiedenen Arbeitsgruppen hatten die Kinder ihre Werke hergestellt. Auch einige Eltern hatten in den Arbeitsgruppen mitgewirkt und ihre Ideen eingebracht. „Die Mitarbeit der Eltern hat es ermöglicht, in kleineren Gruppen zu arbeiten. Die Eltern haben das Schulleben aber auch aus einer anderen Sicht kennen gelernt. Das dient auch der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus“, ist Schulleiterin Petra Hensen überzeugt. So hatten die Kinder mit Hilfe der Lehrer und Eltern ein reichhaltiges Angebot geschaffen. Sie hatten Kerzen geschmückt, Tischdekorationen angefertigt, Duft- und Wärmekissen hergestellt oder Künstlerisches in Serviettentechnik gestaltet. Auch waren Gläser dekoriert, Tischlaternen angefertigt oder Baumschmuck gestaltet worden. Am Weihnachtspostamt konnten Wunschzettel an das Christkind geschrieben werden.
Dicht umlagert waren immer das Kuchenbüfett und die Cafeteria. Hierfür hatten die Eltern viele Kuchen gebacken und Kaffee gespendet, der von Schülerinnen der Klassen 9 unter der Regie von Christel Tenz angeboten wurde. Die Lose der reichhaltigen Tombola und die weit über 200 Gewinne waren schneller als erwartet unter das Volk gebracht.
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| Christa und Wolfgang Freiberg gewannen den Hauptpreis der Tombola, einen nagelneuen Fernseher. | Hübschen Baumschmuck bot diese 6. Klasse an ihrem Stand an. |
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| Ein buntes Weihnachtsmarkttreiben herrschte in der Pausenhalle der Anne-Frank-Schule | Eine reiche Auswahl leckerer Torten bot das Kuchenbüfett in der Cafeteria. |
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| Für Jung und Alt gab es Interessantes zu entdecken und zu kaufen. |
05.12.2007: Schüler der 7. Klasse im Fitness-Center
03.12.2007: 60000,- Euro in 10 Jahren eingenommen – Jetzt 335 Mitglieder im Förderverein
Molbergen (la) – „Wir haben in den 10 Jahren des Bestehens 60000,- Euro eingenommen. Wenn wir den vorliegenden Anträgen stattgeben, haben wir den Schulen auch diese Summe fast komplett zur Verfügung gestellt.“, zog Kassenwart Martin Wilke auf der diesjährigen Generalversammlung eine imponierende Bilanz der Arbeit des Fördervereins Molberger Schulen.
In ihrem Rechenschaftsbericht ging die Vorsitzende des Fördervereins, Elisabeth Willenbring, auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. So sei die Verlosung auf dem Molberger Weihnachtsmarkt wieder sehr erfolgreich gewesen. Sie bedankte sich bei allen Helfern, vor allem aber bei allen Spendern. Auch in diesem Jahr hoffe sie auf ein ähnlich gutes Ergebnis. Ein besonderer Höhepunkt sei in diesem Jahr das Fest zum 10-jährigen Bestehen des Fördervereins gewesen. „Das Spiel ohne Grenzen, die Tombola oder Kaffee und Kuchen fanden eine so gute Resonanz, wie wir sie nie erwartet hätten. Auch Bratwurststand und Getränkepavillon waren immer umlagert. So sind jede Minute 7 Getränke ausgeschenkt worden. Gutes Wetter und interessante Wettkämpfe für die 11 startenden Mannschaften haben zum Erfolg des Festes beigetragen.“, lobte Willenbring. Ein Überschuss, den Kassenwart Martin Wilke mit über 3300,- Euro bezifferte, machte die Veranstaltung auch zu einem finanziellen Erfolg für den Förderverein und damit für die Schulen. „Richtig Spaß hat allen Beteiligten auch die 4. Oldie - Night gemacht. Eine gute Stimmung, viele nette Leute, passende Musik und fleißige Mitarbeiter haben das Fest eine runde Sache werden lassen, so dass der Überschuss erklecklich war,“ lobte die Vorsitzende. „Inzwischen ist diese Oldie-Night am 3. Samstag im September zu einer festen Einrichtung geworden, auf die sich viele Leute freuen“, zeigte sich Willenbring sicher.
Kassenwart Martin Wilke sprach in seinem Kassenbericht von einem Jahr mit Rekordeinnahmen. Neben dem Jubiläum mit über 3300,- Euro Gewinn seien der Weihnachtsmarkt mit mehr als 2600,- Euro und die Oldie-Night mit einem Überschuss von über 1000,- Euro ausgesprochen erfolgreich gewesen. An Mitgliedsbeiträgen seien 3111,- Euro auf dem Konto eingegangen. In diesem Jahr wurden 70% der Erlöse vom Vorstand und den Mitarbeitern erwirtschaftet. Der Anteil der Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen sei auf 30% gesunken. Es seien in diesem Jahr 10 Tageslichtprojektoren angeschafft worden. Die Anne-Frank-Schule habe neue Cajons erhalten. 4 DVD – Player konnten den Schulen zur Verfügung gestellt werden. Für den Sportunterricht wurden Tore, Netze, Bälle und sonstiges Sportgerät angeschafft und die Grundschule erhielt für die Theateraufführungen Veranstaltungszuschüsse. Insgesamt wurden in diesem Jahr den Schulen bisher 7700,- Euro an Zuschüssen gewährt. Das neue Klettergerüst auf dem Grundschulspielplatz wird in diesem Jahr noch bezuschusst. Im neuen Jahr möchte die Anne-Frank-Schule ein großes Klettergerüst aufstellen, für das ein Zuschuss von 5500,- Euro gewährt wurde. Für eine Dichterlesung mit dem Dichter Thilo und einer Aufführung des Mathom-Theaters zum Thema: „Gewalt ist doof“ im Rahmen der Gewaltprävention erhält die Grundschule einen weiteren Veranstaltungszuschuss. Auch 2 neue wetterfeste Tischtennisplatten sollen bei der Grundschule aufgestellt werden, so dass sich der Gesamtzuschuss auf über 2500,- Euro beläuft. Die Kassenprüfer Martina Westerkamp, Monika Janssen und Petra Thesken bestätigten dem Kassenwart eine vorbildliche Kassenführung.
Bei den Neuwahlen bildete deshalb auch die einstimmige Wiederwahl der 2. Vorsitzenden Helga Kopetzki und des Schriftführers Rainer Deeken und der Kassenprüferinnen Martina Westerkamp und Petra Thesken keine große Überraschung.
Mit Präsenten bedankte sich die Vorsitzende bei ihren Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit, bat aber auch um Mitarbeit beim Losstand auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt und beim erstmalig geplanten „Völkerballturnier“, das am 26. April 2007 stattfinden soll. Dabei erhofft sich der Förderverein auch die Unterstützung durch die Molberger Vereine und Gruppen, die möglichst alle eine oder mehrere Mannschaften stellen sollen.
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| Reichlich
Präsente gab es für die Mitglieder des Vorstandes des Fördervereins
Molberger Schulen (von links): Rektorin Ria Deeken, Schriftführer Rainer
Deeken, Elternratsvorsitzende Monika Janssen, Kassenprüferin
Martina Westerkamp, Kassenprüferin Petra Thesken, Elternratsvorsitzenden
Angelika Preit, stellvertretende Vorsitzende Helga Kopetzki, Rektorin
Petra Hensen, Vorsitzende Elisabeth Willenbring, Schatzmeister Martin
Wilke. |
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| Mit rund 5000,- Euro förderte der Förderverein Molberger Schulen Rutschen und Klettergerüst bei der Grundschule Molbergen | |
2007 November
23.11.2007: Klassenfahrt der H9a und der H9b nach Hamburg
Vom 15.10. bis zum 19.10. 2007 fand unsere diesjährige Klassenfahrt in die Weltmetropole Hamburg statt.
Wir haben in diesen 5 Tagen sehr viel erlebt und auch einige berühmte Menschen getroffen. Am ersten Tag erfuhren wir während einer Hafenrundfahrt viele interessante Dinge über den Hamburger Hafen und die Schiffe, die dort momentan lagen. Wir sahen eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt (die „Jewel of the Seas“) und sogar eine der Luxusyachten von Roman Abramovich (dem Besitzer von Chelsea London).
Am nächsten Tag konnten wir bei einer Stadtrundfahrt viel über die Geschichte Hamburgs lernen und einige Villen von bekannten Stars bestaunen. Danach durften wir auswählen, ob wir uns die riesengroße Modelleisenbahn oder das Panoptikum anschauen wollen. Am Mittwoch ging es in den Hamburg Dungeon, wo wir noch einmal vertiefend mit der Geschichte Hamburgs (allerdings aus düsterer Perspektive) in Kontakt kamen. Ebenfalls am Mittwoch machten wir noch einen ausgedehnten Spaziergang zum Stadion des HSV. Dort sahen einige Schüler den Stürmer Paolo Guerrero direkt vor uns in seinen Porsche steigen.
Der Donnerstag gehörte dann dem Hamburger Flughafen. Zunächst lernten wir an einem riesengroßen Modell der Flughafenanlage viel über die Technik und Logistik eines so großen Betriebes und dann konnten wir die Flugzeuge und das Gelände aus der Nähe besichtigen. Abschließend sei noch erwähnt, dass wir im Rahmen dieser Klassenfahrt an der HVV-Futuretour teilgenommen haben.
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| Ankunft am Hamburger Bahnhof direkt vor der Polizeiwache. | Von diesem seltsamen Denkmal waren wir so ergriffen, dass wir ein Klassenfoto machen mussten. |
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| Zu Beginn der Hafenrundfahrt schauten alle noch sehr fröhlich. | Im
HSV-Fanshop (im Hintergrund das Stadion). |
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| Eine der 6 Stationen der HVV-Futuretour. Mit diesem Solar-Mofa durfte jeder eine Runde drehen. | Wir
trafen auch einige Prominente in Hamburg. (Weitere Bilder: auf den Seiten der Klassen 9Ha und 9Hb) |
18.11.2007: Klasse R9b Gewinner des 23. Schülerwettbewerbs der Wirtschaftsjunioren
Die Klasse R9b zählt zu den Gewinnern des 23. Schülerwettbewerbs der Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK). Der Schülerwettbewerb erforderte Kenntnisse in vielfältigen Themengebieten. Folgende Themenbereiche wurden angesprochen: "Ausbildung", "Unternehmen", "Internationales", "Arbeit und Soziales", "Politik" und "Allgemeinbildung".
Zur Preisverleihung im Hause der Oldenburgischen Landesbank AG, OLB-Veranstaltungssaal, in Oldenburg waren zwei Schülerinnen der 9Rb mit ihrem Klassenlehrer/Fachlehrer Herrn Bäcker angereist. Sie nahmen dort den Gewinn einer Klassenfahrt zwecks Firmenbesichtigung der Detlef Hegemann Rolandwerft GmbH Co. KG ( Berne) entgegen. Neben der Betriebsbesichtigung als Klassenpreis konnten die Schülerinnen für die Anne-Frank-Schule auch einen Geldpreis in Höhe von 200 Euro zur Anschaffung wirtschaftsrelevanter Lehrmaterialien in Empfang nehmen.
An dem Wettbewerb hatten im Einzugsgebiet der IHK 60 Schulen mit über 150 Klassen teilgenommen. Es waren etwa 25 Klassen zur Preisverleihung nach Oldenburg eingeladen worden.

Kristin Wobbeler und Christin Kopetzki
nahmen die Urkunde und den
Geldpreis entgegen.
12.11.2007: Beleuchtungskontrolle und Fahrradregistrierung an der AFS
Wie in jedem Jahr finden auch jetzt im Herbst an den Schulen wieder die Fahrradbeleuchtungskontrollen der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta statt.
In diesem Jahr nutzte die Anne-Frank-Schule in Molbergen am 08.11.2007 die Gelegenheit und bot ihren Schülern/-innen gleichzeitig zur Beleuchtungskontrolle an, ihre Fahrräder in der landesweiten Fahrraddatei der Polizei speichern zu lassen. Diese Chance, ihre Fahrräder besser gegen Diebstahl zu schützen, nutzten ca. 150 Schüler/-innen der Jahrgangsstufen 5 bis 10.
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Im Rahmen der Kontrolle der Beleuchtung durch die Polizei wurden bei etwa 35% der vorgeführten Fahrräder Mängel festgestellt, bei denen es sich größtenteils jedoch um kleine, leicht zu behebende Defekte handelte.
Allen Schülern/-innen, deren Fahrradbeleuchtung den Vorschriften entsprach, überreichte die Polizei einen Prüfaufkleber für ihr Rad. Beanstandete Fahrräder sollen in der kommenden Woche noch einmal überprüft werden, so dass die Eigentümer die Chance haben, ihre Fahrradbeleuchtung zu reparieren und dann ebenfalls den Prüfaufkleber zu bekommen.
2007 Oktober
01.10.2007: Erste konstituierende Sitzung des Schulelternrates
Nachdem im September die Klassenelternräte gewählt worden sind, traf sich am 01.10.2007der Schulelternrat unter der Leitung von Frau Angelika Preit und Frau Petra Hensen. Auf der Tagesordnung standen die Wahlen für den Schulvorstand, die Neuwahlen der Elternratsvorsitzenden und ihrer Vertreter und die Vorstellung des Projektes „Gesund leben lernen“.
Die Anne-Frank-Schule hat sich um die Teilnahme an dem Projekt bei der Landesvereinigung für Gesundheit in Hannover beworben und ist neben 35 anderen Schulen als Projektschule anerkannt worden. Im ersten Schritt hat sich nun eine Steuerungsgruppe gebildet, bestehend aus 5 Lehrern, 2 Eltern und 2 Schülern. Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Bosma und Frau Malewski für die Bereitschaft zur Mitarbeit.
Im Anschluss an die Vorstellung des Projektes stand die Wahl der Eltern für den Schulvorstand auf dem Programm. Gewählt wurden Frau Westerkamp, Herr Wessels, Frau Preit und als stellvertretendes Mitglied Frau Hackstette.Frau Hensen bedankte sich mit einem Blumenstrauß für die letzten zwei Jahre bei der Vorsitzenden und den Stellvertretern des Schulelternrates. Herr Demaré verzichtete auf eine erneute Kanditatur. Frau Preit wurde mit dem einstimmigen Votum des Elternrates wieder zur Vorsitzenden gewählt. Ihr zur Seite stehen Herr Brehmer und Frau Kopetzki, die leider auf dem untenstehenden Foto fehlt.
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| Frau Westerkamp, Herr Wessels, Frau Preit und als stellvertretendes Mitglied Frau Hackstette (von rechts). | Frau
Preit und Herr Brehmer |
Allen Eltern ein herzliches Dankeschön für die Bereitschaft zur Mitarbeit in den Gremien der Schule.
2007 September
27.09.2007: Bundesjugendspiele
Die diesjährigen Bundesjugendspiele fanden bei wunderschönem Wetter am 14. September von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr statt. Die Klassen 5 – 8 konnten sich im Weitsprung, beim 75-Meter- oder 100-Meter-Lauf, bei den Langstreckenläufen über 400 m bzw. 800 m und beim Schlag- bzw. Schleuderball messen.
In diesem Jahr machte die Veranstaltung besonders viel Spaß, weil die neue Sportanlage, mit der 400-Meter-Bahn, der neuen Sprunggrube und der gerade erst angelegten Rasenfläche zum Ballwurf Höchstleistungen der Schüler und Schülerinnen hervorrief. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9Hb waren als Riegenführer eingeteilt, die der Klasse 9Rb fungierten als Helfer bei den einzelnen Wettkampfstationen und die der Klasse 9Ra sorgten für das leibliche Wohl und verkauften Getränke und Würstchen.
Eine besondere Attraktion beendete die Veranstaltung, die Samba-Gruppe der Schule spielte ein paar Lieder, bei denen die Schüler kräftig mitklatschten und tanzten.
Die neue Sportanlage ist eine tolle Bereicherung für unseren Schulsport und ermöglicht nun auch mehr Training im Leichtathletikbereich.
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| weitere Fotos | Weitwurf mit den 200g-Bällen. |
24.09.2007: Das ZISCH-Projekt findet dieses Jahr im Landkreis Cloppenburg statt. 802 Schüler werden dabei sein.
Molbergen (Friederike Kloth) - Was man mit einer Zeitung, außer sie zu lesen, noch alles machen kann, zeigten am Freitag die Schüler der Anne-Frank-Schule in Molbergen. Zur Auftaktveranstaltung des Projektes „Zeitung in der Schule“ (ZISCH) der NWZ und der LzO im Landkreis Cloppenburg ließen sie ihrer Kreativität freien Lauf und empfingen die Besucher schon in der Pausenhalle mit einer Überraschung.
In lebenden Standbildern gingen sie das Thema Zeitung auf humorvolle Weise an, denn die bedruckten Seiten wurden von ihnen zum Einpacken von Waren, zum Feuermachen und zum Fensterputzen zweckentfremdet.
„Wir freuen und sehr, dass das Projekt wieder losgeht“, eröffnete anschließend Schulleiterin Petra Hensen die Veranstaltung in der natürlich mit Zeitungen geschmückten Aula der Schule. „Für die Schüler wird das eine spannende Zeit“, versprach sie, „für drei Monate arbeiten sie nun anstatt mit Schulbüchern mit der täglich aktuellen Zeitung“. Im Landkreis Cloppenburg nehmen 42 Klassen mit 802 Schülern am ZISCH-Projekt teil.
„Angehen werden wir das Thema Zeitung von der theoretischen und der praktischen Seite. Die Schüler sollen dabei eine große Portion Medienkompetenz lernen“, so Hensen. Die Schüler selbst freuen sich besonders auf ihren Einsatz als Nachwuchsreporter. In den kommenden Monaten werden sie auf eigenen Terminen recherchieren und ihre Ergebnisse in der NWZ veröffentlichen. „Das wird sicher total spannend“, freute sich Tina Schnieder aus der zehnten Klasse schon jetzt.
Die Auftaktveranstaltung selbst wurde von den Schülern durch zahlreiche Auftritte musikalisch abwechslungsreich gestaltet. „Uns ist vor allem wichtig, die Schüler an das richtige Lesen einer Zeitung heranzuführen“, sagte Gaby Schneider-Schelling, Chefin vom Dienst der NWZ. Auch Olaf Meenen, Werbeleiter der LzO, betonte den wichtigen Stellenwert der Zeitung für die Bildung der Schüler. „Wichtig ist mir aber auch, dass es den Kindern Spaß macht“, meinte er. Besonderen Dank sprach er den Lehrern aus, die sich mit ihren Klassen an dem Projekt beteiligen. „Jetzt zischt es wieder im Oldenburger Land“, so Meenen.
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| Klasse
10H: Was man mit der Zeitung alles machen kann weitere Fotos |
Sketch des Niederländisch - Wahlpflichtkurses der Klassen 10: Was ich in der Zeitung lese (auf Niederländisch) |
09.09.2007: Molberger Schüler live im Fernsehen - Berlin-Besuch ein Erlebnis – Gabriele Groneberg informierte über ihre Arbeit
Molbergen (la) – „Berlin war eine Reise wert“ – Das war die übereinstimmende Meinung der 39 Realschüler der Anne-Frank-Schule Molbergen zum Abschluss ihrer Klassenfahrt. Neben vielen interessanten Erlebnissen zählte sicher der Besuch im RTL-Hauptstadtstudio mit der Teilnahme als Zuschauer an der NTV-Live-Diskussion: „Das Duell“ mit Heiner Bremer und der Besuch im Reichstag auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Groneberg zu den Höhepunkten dieser Abschlussfahrt.
Gleich am ersten Tag stand nach einer zweistündigen Stadtführung zu vielen Sehenswürdigkeiten Berlins der Besuch im RTL – Hauptstadtstudio an. Die beiden Klassen und ihre Lehrer Claudia Olliges, Aloys Landwehr und Friedhelm Remmers waren Zuschauer der NTV–Live-Sendung: „Das Duell“, in der Heiner Bremer immer montags mit zwei Gästen kontrovers zu einem brennenden politischen Thema diskutieren lässt. In dieser Sendung ging es um Online-Durchsuchung und NPD–Verbot, durchaus für die Schüler interessante Themen. Und auch der ehemalige Bundesinnenminister Gerhard Baum (FDP) und der SPD–Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz diskutierten kurzweilig und leidenschaftlich. Vor der Sendung waren die Besucher mit diversen Säften und Kuchen toll bewirtet worden. Das Erlebnis einer Live-Sendung nahm alle Beteiligten gefangen und auch den Politikern merkte man eine gewisse Nervosität an. Bei der Wiederholung der Sendung am späten Abend hatten dann alle Molberger die Möglichkeit sich selbst im Fernsehen zu erleben. Dabei bedauerten einige, ihre eigentlich zugewiesenen Plätze in der ersten Reihe mit anderen getauscht zu haben, so dass sie nun nicht so oft im Bild waren.
Auch der Besuch im Bundestag war ein Erlebnis. Nach dem Mittagessen im Paul-Löbe-Haus, auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Gabriele Groneberg, wurden die Schüler durch viele Gänge direkt in den Reichstag und zum Plenarsaal geführt. Dort fand mit anderen Gruppen dann eine allgemeine Information über die Arbeit des Deutschen Bundestages statt. Danach trafen sich die Gruppen getrennt in einzelnen Seminarräumen. Überrascht waren alle, dass sich dann die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Groneberg in ihrer sitzungsfreien Woche persönlich die Zeit nahm, mehr als eine Stunde informativ über ihre Arbeit zu informieren und Fragen zu beantworten. Anschließend stellte sie sich vor der Kuppel des Reichstages mit den Schülern zu einem Erinnerungsfoto.
Interessante Einblicke in die neueste Radio-, Fernseh- und Unterhaltungstechnik erlebten die Molberger Schüler auf der Internationalen Funkausstellung. Über sechs Stunden konnten sie an den verschiedenen Ständen der über 1300 Aussteller verweilen, sehen, testen, sich informieren oder Prospekte und kleine Geschenke sammeln.
Der Besuch der Show der Blue-Man-Group mit ihrer Kreativität und einzigartigen Performance begeisterte nicht nur die jungen Zuschauer.
Beim Besuch des Holocaust-Mahnmals, den Resten der Mauer oder der Neuen Wache, der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland oder des Brandenburger Tores wurden alle mit der wechselvollen Geschichte des Deutschen Volkes konfrontiert.
Neben Zoo, Olympiastadion oder Fernsehturm am Alexanderplatz standen natürlich auch Besuche im KaDeWe oder des Potsdamer Platzes mit den verschiedenen Nobelläden und dem schnellsten Aufzug Europas im DaimlerChrysler-Quartier und ein Disco-Besuch auf dem Programm.
Der Besuch des Schlosses Sansoussi in Potsdam mit den riesigen Gartenanlagen rundete eine für die Schüler erlebnisreiche Woche ab.
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| Vor dem Welt größten Plasma-Fernseher, der 79900,-Euro kosten sollte, präsentierten sich diese jungen Molbergerinnen. | Auf der Besuchertribüne des Bundestags lauschten die Schüler den Informationen über die Arbeit des Parlaments. |
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| Vor der Kuppel des Reichstags gruppierten sich die Bundestagsabgeordnete Gabriele Groneberg und die Molberger Schüler. | Nach dem Besuch im Reichstag genossen die Molberger den Blick von der großen Freitreppe zum Kanzleramt. |
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| Beeindruckt waren die Schüler von der Schlichtheit der Neuen Wache, der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland, mit der Käthe Kollwitz–Skulptur: „Mutter mit totem Sohn“ im Mittelpunkt. |
2007 Juli
16.07.2007: „Hand aufs Herz“ in der Halle 7 des AWD-Domes in Bremen
Knapp 170 Mannschaften aller Schulformen hatten sich gemeldet und wollten sich in der Ersten Hilfe bei dem Wettbewerb „Hand aufs Herz“ in Bremen messen.
Die Schulsanitäter der Anne-Frank-Schule gingen mit einer Experten-Gruppe an den Start. Sie waren gefordert in unterschiedlichen, nachgestellten Notfallsituationen schnell und professionell zu reagieren und unter anderem eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen und eine bedrohliche Unterarmblutung zu versorgen. Auch das Auffinden einer hilflosen Person und die Schockvorbeugung innerhalb einer vorgegebenen Zeit wurden dem Team abverlangt. Der Schulsanitätsdienst der Anne-Frank-Schule Molbergen ereichte im Wettkampf Höchstpunktzahlen und gehörte damit zu den besten Mannschaften. Leider wurden die ersten 3 Plätze ausgelost und da fehlte das notwendige Glück. Insgesamt war der Wettbewerb mit dem bunten, abwechselungsreichen Rahmenprogramm eindrucksvoll und vielseitig. Neben dem Wettbewerb waren verschiedene Aktivitäten rund um die Erste Hilfe organisiert, so waren z.B. der Rettungshubschrauber, der Rettungswagen mit dem Patientensimulator, die Feuerwehr und die Polizei im Einsatz. Radio „Bremen Vier“ moderierte den Tag und sorgte für Live-Musik.
Unsere Schulsanitäter haben gerne an der Veranstaltung teilgenommen, und es war ein gelungener Wettkampf.
06.07.2007: Preisverleihung "Schüler schulen Senioren" in Oldenburg!
Am 06.07.2007 um 17.00 Uhr fand die Preisvergabe zum Wettbewerb "Schüler schulen Senioren" für die Gewinner der Region Oldenburg im historischen großen Sitzungssaal der Stadt Oldenburg (s. auch Pressebericht NWZ) statt. Preisträger sind die Anne-Frank-Schule Molbergen, die IGS Flötenteich und die GS Nadorst. Die Anne-Frank-Schule reiste zur Preisverleihung mit einem Bus an. Sowohl die am Projekt beteiligten Schüler der R8a und R8b als auch die geschulten Senioren nahmen an der Preisverleihung teil. Die Gruppe wurde von den Lehrpersonen Frau Olliges und Herrn Bäcker sowie der Schulleiterin Frau Hensen begleitet.
Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung von „n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.“:
N-21 zeichnet Oldenburger IGS Flötenteich und Grundschule Nadorst und Anne-Frank-Schule Molbergen aus. OB Prof. Dr. Gerd Schwandner übergibt Preise.
„Die jungen Leute geben zurück, was sie von den älteren bekommen haben. Das gefällt mir. Das ist beispielgebend. So kümmert sich eine Generation um die andere. Und miteinander haben beide Spaß an der Sache“, freute sich Oldenburgs Oberbürgermeister Schwandner über das Engagement des Nachwuchses, der Senioren am Computer geschult hatte. Gemeinsam mit n-21-Geschäftsführer Harald Einecke überreichte Schwandner den Vertretern der IGS Flötenteich, der Grundschule Nadorst und der Anne-Frank-Schule Molbergen je einen Scheck über 500 Euro für die Klassenkasse. Die Auszeichnung gab es für herausragende Leistungen im Rahmen dieses Projektes.
N-21, die Multimedia-Initiative der Landesregierung, und die Sparkassen in Niedersachsen starteten vergangenen Herbst das Pilotprojekt „Schüler schulen Senioren“. Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus 27 Schulen beteiligten sich an der Aktion, mit dem Ziel ebenso vielen älteren Menschen den Umgang mit dem PC näher zu bringen und ihnen den Einstieg in das Internet zu erleichtern.
„Bei diesem Projekt gewinnen die Älteren wie auch die Jungen. Schüler bewähren sich als Lehrer, Vermittler, Trainer und Berater – die Senioren gewinnen Medienkompetenz und bekommen wertvolle Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelt der Schüler. Das Projekt baut Brücken zwischen den Generationen, wir werden diesen richtigen Weg weitergehen“, so Einecke in seiner Laudatio. Für die Fortführung des Projekts diesen Herbst sind die Vorbereitungen nahezu abgeschlossen.
Sowohl Oldenburgs OB als auch Einecke dankten ausdrücklich den Lehrerinnen und Lehrern für ihr hervorragendes Engagement, ohne das „Schüler schulen Senioren“ nicht möglich gewesen wäre. Für die IGS Flötenteich war dies Karin Benecke, Sabine Stehno für die GS Nadorst und Bernhard Bäcker für die Anne-Frank-Schule Molbergen.
06.07.2007: Projekt "Fit über 50" - Alle Huntestromschnellen gemeistert
Der erste Anlauf zum Gesundheitsprojekt wurde erfolgreich beendet. Leider waren die unter 50jähigen in der Unterzahl (=0). Auf den Bildern sind Frau Dannemann, Frau Dr. Kannen, Frau Petzold und Herr Haugwitz zu sehen.
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06.07.2007:
Rektorin Hensen: „Bringt auch in Zukunft Steine ins Rollen.“
99 Schüler entlassen - Eindrucksvolle Abschlussfeier
Molbergen (la) – In einer eindrucksvollen Abschlussfeier unter dem Motto „Den Stein ins Rollen bringen“ wurden am Freitag 99 Schüler aus der Anne-Frank-Schule Molbergen entlassen. Dabei appellierte Bürgermeister Ludger Möller an die Jugendlichen, sich im gesellschaftlichen Leben zu engagieren: „Die Gemeinde Molbergen braucht euch in den Vereinen, Verbänden und im Gemeinderat. Ihr seid richtig wichtig.“
Im dem von den Pastoren Michael Kroes und Oliver Dürr zusammen mit vielen Schülern und Lehrern gestalteten ökumenischen Gottesdienst, mit dem die Feier begann, zeigte Pfarrer Michael Kroes die vielen Steine auf, die zur Last werden könnten. „Die schulischen, beruflichen oder privaten Sorgen, die Schwächen und Eigenarten, die Angst, zu kurz zu kommen oder nicht verstanden zu werden, liegen oft wie Steine auf unserer Seele. Sie sitzen so fest!“ Er ermahnte die Jugendlichen, die Steine wegzurollen, wie die Frauen am Grab den Stein fortgerollt hätten. „Mit Christi Auferstehung fängt neues Leben an. Für euch fängt da neues Leben an, wo ihr zu euren Schwächen steht, wo ihr davon ausgeht, dass das Gute bei euch und anderen stärker ist als das Böse“, mahnte der Geistliche.
Rektorin Petra Hensen begrüßte zu Beginn der schulischen Entlassungsfeier im Forum der Schule neben Bürgermeister Ludger Möller die Eltern, Lehrer und Schüler und viele Gäste. Sie lobte den Entlassungsjahrgang 2007 als einen der bisher besten. „Ihr habt viele Steine ins Rollen gebracht, z. B. ein Schachbrett gepflastert, Länderprofile gestaltet, eine „Straße der Sehnsucht“ gemalt, einen Schulkiosk aufgebaut. Ihr wart die ersten Schulpaten. Ihr habt bei Schulfesten geholfen, ohne zu fragen, was ihr dafür bekommt.“
Auch Bürgermeister Ludger Möller nahm das Bild von den Steinen auf. Überall auf der Welt müssten Steine ins Rollen gebracht und Strukturen verändert werden. „Auch für euch werden sich die gesellschaftlichen Bedingungen verändern. Man verlangt von euch Mobilität, Flexibilität und globales Denken. Nicht alle eure Lebensträume werden in Erfüllung gehen. Reich ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann“, ermutigte der Bürgermeister die Jugendlichen und bat sie sich in dieser Gesellschaft, sich in und für Molbergen zu engagieren. „Das Leben fängt jetzt richtig an. Fleiß und Ehrgeiz sind keine Schande. Nehmt das Glück selbst in die Hand“, forderte Möller die Entlassschüler auf.
Auch die Elternratsvorsitzende Angelika Preit gratulierte den Schülern und dankte den Lehrern. Sie appellierte an Lehrer und Schüler, den Humor nicht zu verlieren.. „Humor ist der Knopf, dass der Kragen nicht platzt.“ Symbolisch warf sie dabei einige Ersatzknöpfe in die Menge.
Die Sprecherin der Entlassschüler, Susanne Hergert, dankte den Lehrern. „Wir werden uns sicher gern an die Schulzeit erinnern, an Fahrten und Projekte.“ Als Schulsprecher gratulierte der Sechstklässler Alexander Samjatin „Ich kann mir gar nicht vorstellen, einmal als Entlassschüler hier zu stehen. Aber wenn ihr es geschafft habt, werde ich es bestimmt auch schaffen.“
Bevor Rektorin Petra Hensen die Abschlusszeugnisse überreichte, konnte sie einige Schüler besonders auszeichnen. So hätten André Schnabel und Nelli Lange bei der zentralen Abschlussprüfung in Mathematik die echte, wahre Eins geschrieben. Schon bevor das Kultusministerium die Bewertung angehoben habe, hätten beide schon eine Eins gehabt und somit die wahre Eins erreicht.
Als beste Schüler wurden ausgezeichnet: Susanne Hergert (H9), Denise Rajna, André Schnabel und Saskia Tapken (H10) sowie Karsten Lachmann (R10). Für ihr großes Engagement an der Schule erhielt Susanne Hergert ein besonderes Präsent.
Von den 99 Schulabgängern erreichten 11 Schüler den erweiterten Realschulabschluss, 39 den Realschulabschluss, 7 den Sekundarabschluss I und 28 schafften den Hauptschulabschluss. Mit den Zeugnissen erhielten alle Schüler ein Erinnerungsgeschenk.
Umrahmt wurde das Programm von eindrucksvollen Musikdarbietungen einzelner Schüler und der Schulband sowie kleinen Sketchen der Abschlussklassen und Liedvorträgen verschiedener Schüler.
Gut besucht war auch der festliche Abschlussball, der am Abend in der Gaststätte Elbers in Peheim stattfand.
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| Die Schulband mit (von rechts) Angelika Kort, Esther Lohrey, Alexander Felker und Jürgen Brozmann überzeugte bei ihren Auftritten. | Mahnte zu Humor im Umgang mit jungen Menschen : Elternratsvorsitzende Angelika Preit |
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| Die Sprecherin der Entlassschüler, Susanne Hergert, hier bei ihrer Abschlussrede. Sie wurde später für ihr schulisches Engagement geehrt. | Als Comedian Harmonists überzeugten die Jungen der Klasse 10H. |
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| Schafften eine Eins in der Zentralen Mathematikprüfung: Andre Schnabel und Nelli Lange, hier zusammen mit Rektorin Petra Hensen. | Rektorin Petra Hensen (links) zeichnete als beste Schüler aus (von links): Karsten Lachmann, André Schnabel, Denise Rajna, Saskia Tapken und Susanne Gergert. |
05.07.2007: Förderverein stiftete Bälle
Molbergen (la) – Freuen können sich Schüler und Sportlehrer der Grundschule und der Anne-Frank-Schule Molbergen. Denn für den Sportunterricht in den beiden Turnhallen der Gemeinde hatte der Förderverein Molberger Schulen eine Überraschung bereit. Gleich zwei große Kisten mit Bällen im Gesamtwert von über 2250,- Euro konnten die Sport – Fachkonferenzleiter Anne-Katrin Dannemann und Gustav Müller zusammen mit den Rektorinnen Petra Hensen und Ria Deeken in Empfang nehmen. „Wir hoffen, dass mit diesen Bällen der Sportunterricht für die Schüler noch interessanter und intensiver gestaltet werden kann,“ betonten die beiden Vorstandsmitglieder des Fördervereins, Elisabeth Willenbring und Helga Kopetzki, die die Bälle in der neuen Turnhalle an die Schulen und die Schüler übergaben.
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Gemeinsam mit den Schülern freuten sich die Sport - Fachkonferenzleiter Anne-Katrin Dannemann (links) und Gustav Müller (3.v.links) und die Rektorinnen Ria Deeken (2.v.links) und Petra Hensen (4.v.links) über die vielen neuen Bälle, die ihnen von den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins Molberger Schulen, Helga Kopetzki (2.v.rechts) und Elisabeth Willenbring (rechts) überreicht wurden. |
2007 Juni
20.06.2007: Biologieunterricht einmal anders
Molbergen (la) - Eine Exkursion
in die Molberger Dose unternahm die Klasse R9b der Anne-Frank-Schule Molbergen.
Schülerin Mona Sandmann berichtet im Folgenden darüber.
Am Montag, dem 11. Juni 2007, besuchten die Schüler der Klasse R9b der Anne-Frank-Schule Molbergen die Molberger Dose. Die Schüler und Schülerinnen trafen sich am Moorlehrfahrt Molbergen. Anschließend folgte eine umfangreiche und interessante Wanderung durch die Molberger Moorlandschaft. Zwischen zahlreichen Pflanzen im Hochmoor, wie z. B. der typische Sonnentau und das schmalblättrige Wollgras, wurden auch einige interessante Tiere und Insekten gesichtet, wie z. B. der Bläuling. Der 2.5 km lange Rundweg im Moor wird von 10 verschiedenen Lehrtafeln begleitet, die aufschlussreiche Informationen zum Hochmoor und deren Lebewesen geben. Nach der Hälfte des Weges machte die gesamte Klasse eine Pause mit anschließendem „Hüpf-Test“. Da die Realschulklasse sich auf einem Moorboden befand, wippte dieser Boden nach dem Hüpfen hoch und runter, was die Beteiligten sehr amüsant fanden, da sie kaum noch aufhören konnten zu hüpfen. Während der Wanderung hielten die Schüler und Schülerinnen ab und zu an, um verschiedene und typische Pflanzen und Bäume und natürlich die für sie fast ungewohnte Umgebung zu besichtigen. Biologielehrerin Margret Abeln gab zu jeder wichtigen Pflanze und Insektenart lehrreiche Informationen, die die Schüler immer mehr mit der besonderen Anziehungskraft des Moores vertraut machten. Nach der Wanderung in der Molberger Dose war die Klasse um einige Erfahrungen reicher.
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| Aufmerksam lauschten die Schüler den Informationen zum Aufbau und zur Entstehung des Moores. | Vor der typischen Schönheit der Molberger Dosenlandschaft stellten sich die Schüler der Klasse 9Rb zum Gruppenfoto. |
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| Interessiert beschäftigten sich die Realschüler mit den Besonderheiten der Molberger Dose. | |
19.06.2007: Anne-Frank-Schule Molbergen lädt ein: Ausstellungen, Aufführungen, Mitmachaktionen
Molbergen (all) – Der Schulhof wurde umgestaltet, Theaterstücke und Sketche eingeübt, Kuchen und Getränke vorbereitet, Bilder gemalt und Werkstücke hergestellt: Schüler und Lehrer der Anne-Frank-Schule Molbergen sind bestens gerüstet für den Tag der Offenen Tür an ihrer Schule, der am Samstag, dem 23.6.07, von 10.00 bis 16.00 Uhr auf dem Schulgelände und in fast allen Räumen stattfinden wird.
Rechtzeitig fertig geworden ist ein erster Bauabschnitt zur Ausgestaltung und Modernisierung des Schulhofes. Auch mit finanzieller und materieller Hilfe der Gemeinde Molbergen wurden Sitzecken und Ruhezonen geschaffen, ein Schachbrett gepflastert und das Dach der Schutzhütte begrünt.
Gut vorbereitet haben sich die Schüler auch auf die verschiedenen Mitmachaktionen. So können die Besucher Matheknobeleien lösen, im Internetcafé surfen, in einer Mittelalterwerkstatt arbeiten oder sich oder ihre Kleinen in der Schminkwerkstatt schminken lassen. Auch bei der reichhaltigen Tombola sollten die Gäste ihr Glück versuchen, sind doch tolle Preise zu gewinnen, die fast alle von den örtlichen Geschäftsleuten gestiftet wurden.
In verschiedenen Räumen finden Aufführungen statt. So wird die Tanzgruppe auftreten, Theater und Sketche, teilweise in englischer Sprache, werden aufgeführt, die Schulband tritt auf, und Ergebnisse des Musikunterrichts werden dargeboten. Auch die neue Trampolingruppe will ihr Können zeigen.
Einer breiten Öffentlichkeit vorstellen wollen sich auch der Schulsanitätsdienst und die Schülerfirma „Taste it“. Auch die Streitschlichter und der Förderverein möchten über ihre Arbeit informieren. Ein Schüler-Lehrer-Quiz, das Erraten von Lehrern anhand von Kinderbildern oder ein Fußballturnier sorgen für Unterhaltung und Abwechslung.
Natürlich stellen die Schüler auch Arbeitsergebnisse aus dem Kunst-, Textil- oder Werkunterricht aus. In einigen Klassenräumen finden die Besucher Themenausstellungen zum Beispiel zu Ägypten oder zum Mittelalter. Große Bilder im Hundertwasser-Stil schmücken inzwischen die Pausenhalle und sind ein interessanter Blickfang.
Aber auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Bereits bekannt und ausgesprochen beliebt durch verschiedene andere Veranstaltungen ist das reichhaltige Tortenbüfett mit den vielen von den Eltern gebackenen Torten. Aber auch russische Spezialitäten wie Pilemeni oder russisches Gebäck werden angeboten und erweisen sich als Delikatessen.
Damit jeder Besucher das ihn Interessierende findet, sorgt ein Lotsendienst für die richtige Orientierung. „Wir hoffen, dass viele Besucher kommen, damit wir zeigen können, wie vielfältig sich das Schulleben an der Anne – Frank - Schule gestaltet“, wünscht sich Schulleiterin Petra Hensen.
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| Den Lauf des Nils und die Zeit der Ägypter stellt die Klasse 5 vor. | Unter einer vor dem Regen schützenden Plane arbeiteten Schüler an ihrem riesigen Totempfahl. |
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Moderne Gemälde – teilweise wie von Hundertwasser gemalt – schufen die Schüler der Klasse 10 |
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| Akribisch arbeiteten die Schüler an ihren Ausstellungsexponaten. | |
18.06.2007: Eltern
sind Vorbilder, auch beim Alkohol- und Nikotinkonsum
Anne –
Frank – Schule lud zum Elternabend über Suchtgefahren bei Jugendlichen
Molbergen (la) – „Über 300 Jugendliche unter 15 Jahren mussten im letzten Jahr nach übermäßigem Alkoholkonsum in eine Klinik eingewiesen werden. Das ist eine Steigerung um 63 Prozent im Vergleich von noch vor 4 Jahren. Eltern sind Vorbilder, auch beim Rauchen und beim Genuss von Alkohol. Seien Sie sich dieser Verantwortung bewusst,“ appellierte Verena Höffmann von der Stiftung Edith-Stein an die etwa 50 erschienenen Eltern, die zum von der Anne-Frank-Schule Molbergen organisierten Elternabend gekommen waren.
Hier stellten Hauptkommissar Harald Nienaber von der Polizeiinspektion Cloppenburg und Verena Höffmann von der Stiftung Edith –Stein den Eltern die verschiedenen Sucht- und Rauschmittel vor und erläuterten Suchtpräventionsmaßnahmen.
So definierte Nienaber Sucht „ als zwanghaftes Verlangen zur Einnahme und Beschaffung eines Mittels“, als „Tendenz zur Dosissteigerung“ oder als „seelische und körperliche Abhängigkeit“. Der Weg in die Sucht führe häufig vom Probieren über das Genießen zum Gewöhnen.
Besonders warnte Nienaber auch vor den biogenen Substanzen wie Stechapfel oder Pilze. Konsumiert würden häufig auch Schnüffelstoffe wie Äther, Nitroverdünnung oder Teppichkleber. „Immer wieder sterben Jugendliche beim Einatmen dieser Substanzen,“ warnte Nienaber. Er warnte auch vor dem Genuss von Haschisch oder Ecstacy Beides sei nicht nur eine Einstiegsdroge in die Sucht, es sei auch nicht erlaubt und könne für Jugendliche strafrechtliche Folgen haben, von der Hausdurchsuchung bis zum Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis. Diese Stoffe würden oft bereits mit 12 – 13 Jahren probiert. Er demonstrierte den Eltern verschiedene Proben und Geräte.
Polizeihauptkommissar Harald Nienaber und Suchtberaterin Verena Höffmann appellierten an die Eltern , den Kindern Vorbild zu sein, aber ihnen auch Grenzen zu zeigen und keinen Alkoholkonsum unter 16 Jahren zu dulden. „Vor allem ist es wichtig, guten Kontakt zu den Kindern zu haben, denn vor der Sucht können Selbstvertrauen, eine seelische Sicherheit, positive Vorbilder und soziale Kompetenz schützen. Deshalb ist es Aufgabe von Familie, Schule und Gesellschaft, die Lebenskompetenz der häufig jungen Menschen zu fördern, indem Problemlösungen angeboten werden, das Selbstbewusstsein gestärkt wird oder bei Stressbewältigung geholfen wird“ ,bat Verena Höffmann eindringlich.
14.06.2007: Aktion Rose!
Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 H und 9a pflanzen mit ihren Klassenlehrern die Rosen, die sie ihrer Schule zum Schulabschluss geschenkt haben.