Apprendre le
français avec l'inspecteur Roger Duflair
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magazine pour apprendre le français
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Ausspracheübungen
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Wichtige Vokabeln und Redewendungen mit Ausspracheübung
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Französisches Kinder- und Jugendmagazin
http://www.okapi.bayardpresse.fr
Internetseite für französische Kinder
http://www.momes.net/content.html
Französisches Jugendmagazin
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Alles über Frankreich nach verschiedenen Stichworten
www.frankreich-experte.de
Sammlung französischer Rezepte und Austausch darüber)
http://board.quick-web.com/seethread.php3?tid=5&login=recettesmaya
Das Internetwörterbuch (auf die französische Flagge klicken):
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Französisch zum Selbstlernen und Üben: Alphabet, Zahlen,
Vokabeln, Grammatik, jeweils mit Aussprachebeispielen
www.zapfrench.com
Interaktive
Übungen:
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Bewertungskriterien für die Zensierung im Französischunterricht
In der Fachkonferenz Französisch am 3.11.2004 wurde folgender Beschluss gefasst:
Für den Anfangsunterricht in der Klasse 6:
Schriftlich (Klassenarbeiten) 40 %
Mündlich (Mitarbeit im Unterricht) 30 %
Hausarbeit und Vokabeltests 30 %
Bei den Klassenarbeiten (5 – 7 im Schuljahr) liegt die Grenze zur 5 bei der Hälfte der zu erreichenden Punktzahl.
Ab 2. Lernjahr (von Klasse 7 bis 10)
Schüler haben ein eigenes Notenblatt, auf dem die Bewertung steht:
|
Lernbereich 1 Schriftlich 35 % |
Lernbereich 2 Mündlich 35 % |
Lernbereich 3 Arbeitsverhalten 30 % |
|
Klassenarbeiten: Grammatik Textarbeit Rechtschreibung |
Lesen Freies Sprechen Projektarbeit/Referat Hörverstehen |
Vokabelarbeiten Hausaufgaben Lernverhalten Heft- und Mappenführung |
Bei den Klassenarbeiten (5 – 7 im Schuljahr) liegt die Grenze zur 5 bei 50% bis 60% der zu erreichenden Punktzahl. Eine 1 gibt es von 100% bis 95% der zu erreichenden Punktzahl. Die Abstände der übrigen Zensuren werden gleichmäßig verteilt.
Molbergen, den 7. März 2005
Dr. Irmtraud Kannen
Fachleiterin Französisch
Anne-Frank-Schule Molbergen
Unterrichtskonzept für den Französischunterricht
In den ersten beiden Lernjahren Französisch wird überwiegend noch frontal unterrichtet, da die Schüler sehr auf das Sprechvorbild des Lehrers und die Einführung in die neuen Strukturen der Sprache durch den Lehrer angewiesen sind. Ab dem dritten Lernjahr orientiert sich der Unterricht am Modell des offenen Unterrichts und gibt der Lernerautonomie ein großes Gewicht. Die Zielsetzung, die Anzahl der Klassenarbeiten und die Benotung werden aber noch vom Lehrer bestimmt. Wesentliche Elemente des Unterrichts sind:
Lernerautonomie
Die Schüler bestimmen selber, wann sie was machen. Die einzige
Zeitvorgabe ist der Termin der Klassenarbeit. Die Arbeitsformen (Einzel-,
Partner- oder Gruppenarbeit) können selbst gewählt werden. Dadurch sollen
die Schlüsselqualifikationen wie Eigenverantwortlichkeit, Problemlösungskompetenz
und Sozialkompetenz gefördert werden.
Zielsetzung
Die Lernziele der Klassenarbeit werden vom Lehrer vorgegeben. Auch die
Bewertungskriterien werden vom Lehrer gesetzt. Innerhalb dieses Rahmens kann
sich der Schüler die inhaltlichen Ziele von Projektarbeit, freiem Sprechen
oder Lesen selbst setzen. Auch die Inhalte der Vokabelarbeiten werden vom
Schüler selbst ausgesucht, allerdings im Rahmen der vorgegebenen Lektion.
Schwerpunkte
des Unterrichts
Aufwertung der mündlichen Elemente wie Lesen und Sprechen. Mehr
sprachliche Aktivierung der Schüler, mehr ungeschützte, der Realität nahe
kommende Kommunikation, mehr Handlungs- und Kommunikationsorientierung, mehr
ganzheitliches Lernen.
Bewertung
der Leistungen
Die Aufwertung des Mündlichen findet seine Widerspiegelung durch die
Bewertungskriterien, denn die mündlichen Leistungen werden genauso
gewichtet wie die schriftlichen. Bei den mündlichen Leistungen ist die
Fehlertoleranz des Lehrers gefordert, was für ihn ein neues Rollenverständnis
ist. Die Schüler bekommen pro Halbjahr ein neu entworfenes Lernkontrollblatt
mit den Bewertungskriterien, auf dem sie die Noten des Lehrers
protokollieren können. Es gibt keine Noten mehr im Lehrerkalender.
Rolle
des Lehrers
Er aktiviert und unterstützt
die Schüler, zeigt Lernziele auf, stellt Materialien bereit, informiert über
Lernstrategien, berät die Schüler, diskutiert und bewertet ihre
Ergebnisse. Der Lehrende muss Vertrauen in den Lernprozess und das Ergebnis
des Lernenden haben. Die Beziehungskultur (Wertschätzung – Vertrauen –
Verantwortung – Anerkennung) hat einen großen Stellenwert. Der Lehrer plant nicht die
einzelne Unterrichtsstunde, sondern die Unterrichtsorganisation. Allerdings
hat er immer den Lernfortschritt im Auge und greift gelegentlich steuernd
ein.
Rolle
des Schülers
Er ist selbständig und aktiv,
er muss nicht mehr nur zuhören und reagieren, er lernt in Gemeinschaft, ist
kooperativ und sozial, wählt selbständig Lernmaterialien, Lernhilfen,
Lernpartner und Lernzeiten, überprüft
selbst einzelne Lernschritte. Die
Lernenden profitieren von dieser Art von Unterricht, da sie ihnen
Verantwortung zutraut und zumutet: Sie lernen z.B. eigene Lernmuster zu
erkennen und zu nutzen, sie erfahren, wie man sich mögliche Lerninhalte
erschließt und welche Materialien oder Hilfen man dabei benötigt. Sie
finden heraus, wie man die verfügbare Lernzeit verplant oder wie man
geeignete Lernformen wählt.
Lernstrategien
Den Schülern werden einige Lernstrategien (Arbeit mit dem Lehrwerk, der
Grammatik und dem Wörterbuch, Vokabellernstrategien,
Sprachgebrauchsstrategien) erläutert und empfohlen. Daneben soll das Lernen
an Stationen und in Projekten geübt werden.
Portfolio
Zum Unterrichtskonzept brauchen die Schüler verschiedene
Arbeitsmaterialien, die sie sich zu Beginn des Schuljahres besorgen müssen.
Neu ist die Portfolioarbeit, zunächst in einem Heft, später in einer
Mappe.
Lernprotokollheft
In diesem Heft führt jeder Schüler
in Stichworten auf, was er im Unterricht gemacht hat. Der Lehrer zeichnet
die Hausaufgabenkontrolle dort ab und macht Bemerkungen zum Lernverhalten im
Unterricht (falls notwendig).
Unterrichtsraum
Die Schüler müssen freien Zugang zu allen Materialien haben. Nicht der
Lehrer präsentiert häppchenweise Neues (Osterhasenpädagogik), sondern die
Schüler suchen sich ihr Lernmaterial selber. Um das auch praktisch durchführen
zu können, wurde ein Fachraum eingerichtet, der die Schüler mit französischen
Plakaten umgibt und ihnen die Möglichkeit gibt, in französischen Büchern
und Materialien zu stöbern oder auch gezielt Übungen auszusuchen oder Wörterbücher
zu benutzen. Im Schrank ist Platz für die Mappen der Schüler, so dass sie
in jeder Stunde benutzt und ergänzt werden können.
Frontalunterricht
Etwa 5 bis 10 % ist noch Frontalunterricht. Er wird nicht vom Lehrer
geplant, sondern ergibt sich aus der Unterrichtssituation auf Verlangen der
Schüler („Können Sie uns das mal an der Tafel erklären“). Der
Unterricht ist für den Lehrer wesentlich entspannender, obwohl er die ganze
Zeit in Aktion ist.
Hausaufgaben
Die Schüler geben sich selbst Hausaufgaben auf, die am Ende jeder Stunde
vom Lehrer durch Abhaken im Schulplaner genehmigt und zu Beginn der
folgenden Stunde durch Abhaken im Lernprotokollheft kontrolliert werden.
Offenes
Lernen
Das offene Lernen soll immer mehr eingeübt werden, so dass in Zukunft auch
die Schüler selbst ihre Ziele setzen können.
vgl. dazu die Stufen des offenen Lernens aus:
Methodenkultur im Fremdsprachenunterricht von Ute Rampillon und Dr. Helmut
Reisener in: Praxis Fremdsprachenunterricht 4/2004, S. 245
Stufen des offenen Lernens
Stufe 1 : Selbstständigkeit als unterrichtliches Prinzip. Die Teilnehmenden erarbeiten in bestimmten Seminarphasen selbstständig die (neuen) Inhalte. Zu diesem Zweck Rücknahme der Vortragsform und Zunahme von Kreativitätstechniken, Teamarbeit, eigenem Experimentieren und Erproben, Nachschlagen am bereitgestellten Büchertisch, Erfragen, Erkunden, Austausch über Ergebnisse etc.
Stufe 2: Lernen mit dem Arbeitsplan. Die Teilnehmenden arbeiten nach einem Arbeitsplan, den sie - im Rahmen der vorgegebenen Bedingungen (Ziele, verfügbare Zeit, Medien und Materialien, Lernpartner etc.) - selber erstellen (Vorlage von Formblättern durch Lehrer oder Lehrerin bzw. Kursleiter oder Kursleiterin.) und nach dem sie für längere Phasen einer Lehr- /Lernveranstaltung individuell oder im Team an die konkrete Arbeit gehen. Eventuell plenare Zwischenschritte zum gegenseitigen Bericht der Teilnehmenden über erreichte Teilziele.
Stufe 3: Lernen an Lernzirkeln oder an Stationen. Inhalte und Aufgaben werden hier noch durch den Kursleiter bzw. die Kursleiterin vorgegeben. Die Reihenfolge liegt im Lernzirkel fest, ist aber beim Stationenlernen frei und kann von den Teilnehmenden selbst bestimmt werden. Sie entscheiden auch über die Verteilung der verfügbaren Zeit auf die einzelnen Stationen, die Pausen, die Einbeziehung von Arbeitsmaterialien, von Lernpartnern etc.
Stufe 4: Lernen in der Lernwerkstatt. Lernen findet hier in einer für die Teilnehmenden relevanten Umgebung statt, d. h.: vielfältige unterschiedliche und animierende Arbeitsmaterialien und (neue) Medien stehen bereit, um die selbstständig gesetzten Arbeitsziele zu erreichen. Inhaltliche Vorgaben oder gar Festlegungen gibt es nicht. Häufige Arbeitsform in der Lernwerkstatt ist die Freiarbeit.
Stufe 5: Lernen im Selbstlernzentrum. Das Selbstlernzentrum bietet Lernanreize für einen oder mehrere ausgewählte inhaltliche Schwerpunkte, z. B. das Sprachlernzentrum. Auch hier erhält der Teilnehmende keine Vorgaben, sondern setzt sich seine Ziele selber und trifft Entscheidungen bezüglich der Rahmenbedingungen (Zeit, Partner, Ziele, Inhalte, Medien). Lernwerkstätten und Lernzentren können ohne vorherige Einladung, ohne vorangehende organisatorische Maßnahmen durch Einzelpersonen oder Kleingruppen frei genutzt werden. Sie können auch als Bausteine in Kursen und Lehrgängen eingesetzt werden.
Stufe 6: Freies autodidaktisches Lernen. Es kann selbst initiiert und jederzeit stattfinden und erfährt keine externe Steuerung, es sei denn, sie wird durch den Lernenden selber herbeigeführt (z. B. Einbeziehung von Lernprogrammen).
Evaluation
In den ersten drei Jahren des neuen
Unterrichtskonzeptes ist der Unterricht mit Hilfe eines Fragebogens überprüft
worden. Als Ergebnisse der Evaluation wurde das Lernkontrollblatt überarbeitet
(Kriterien der Wiederholung und DELF eingefügt) und die Methode der Lerninsel
(Lehrer lernt und übt mit einer Kleingruppe, die sich spontan findet) eingeführt.
Auf der Homepage der Anne-Frank-Schule (Unterricht → Französisch) sind
die Ergebnisse der Evaluation nachzulesen.
August 2007
Dr. Irmtraud Kannen
(Fachleiterin Französisch)
Evaluation des Französischunterrichts ab dem 2. Lernjahr (Schuljahr 2006/2007)
Die Schüler wurden in einem Fragebogen am Ende des Schuljahres gebeten, zu den Aussagen der Tabelle Noten von 1 bis 6, vergleichbar mit den Schulnoten, zu geben. In der Tabelle unten sind die Durchschnittswerte der einzelnen Klassennennungen dargestellt.
|
Klasse 7 |
Klasse 8 |
Klasse 9 |
Klasse 10 |
|
| Lernklima/Lernatmosphäre |
1,96 |
2,8 |
2,8 |
1,8 |
| Lernumgebung/Raum |
2,87 |
2,9 |
2,2 |
1,8 |
| Einsatz verschiedener Unterrichtsmaterialien |
2,25 |
2,85 |
3,4 |
2,2 |
| Verschiedene Lernmethoden |
2,3 |
2,66 |
3,2 |
2,4 |
| Hausaufgaben/Hausaufgabenkontrolle |
1,75 |
1,84 |
1,6 |
2 |
| Lehrerverhalten gegenüber den Schülern |
2,18 |
1,97 |
3 |
2 |
| Lehrerverhalten/fachlicher Kompetenz |
1,93 |
2,21 |
2,2 |
1,8 |
| Soziales Lernen/gegenseitige Hilfe |
2,18 |
2,3 |
3,6 |
2 |
| Schüleraktivität |
2,2 |
2,71 |
4 |
2,2 |
| Eigenständiges Lernen/Lernerautonomie |
2,12 |
1,76 |
3,2 |
1,2 |
| Ich habe viel gelernt |
2,26 |
2,76 |
3,4 |
2 |
| Zensurengebung |
1,93 |
1,95 |
3,25 |
1,2 |
Auf die offenen Fragen des Fragebogens gab es folgende Antworten (es ist nur eine Aufzählung der Antworten, die Häufigkeit ist bei der Nennung nicht berücksichtigt).
Meine abschließende Bewertung
|
Klasse 7 |
Klasse 8 |
Klasse 9 |
Klasse 10 |
| Gut / eigentlich ganz o.k. / im großen und ganzen ist alles gut, außer eigenständiges Lernen / normal / ich fand, dass ich mich bei Frau K. deutlich von der 6. Klasse verbessert habe / ich finde den Unterricht so besser als in der 6. Klasse / der Unterricht ist eigentlich gut – nervig / war ganz o.k. / 2+ / der Unterricht ist gut, manchmal nervig / 1-2 / ich fühle mich hier richtig wohl, nur manchmal könnte man auch was anderes machen | Es war eigentlich super / es war o.k. / ist o.k. / solange ich Frau K. habe, ich alles o.k. / dieses Jahr war ein gutes Jahr in Französisch / der Unterricht ist ganz gut, aber mir gefällt der andere Unterricht lieber, wo der Lehrer sagt, was man machen soll / der Unterricht macht manchmal Spaß / na ja / im ganzen gut / ich finde den Unterricht ganz gut / mehr Frontalunterricht, um mehr zu lernen / wir haben zu viel selbständig gearbeitet und dabei zu viel gelabert / der Unterricht ist manchmal gut | 2 / also ich finde, Französisch hat Spaß gemacht und deswegen geb ich eine 3 als Gesamtnote. Ein paar Sachen sind ja trotzdem nicht so toll / 3-4 / 5 / es sollte alles so bleiben wie es ist | Es hat mir Spaß gemacht / ich würde Französisch wieder nehmen / der Französischunterricht im allgemeinen hat mir sehr gut gefallen / Französisch hat immer Spaß gemacht / Ich habe viel gelernt |
Am besten gefallen hat mir
|
Klasse 7 |
Klasse 8 |
Klasse 9 |
Klasse 10 |
| Boules / das alleine Lernen dürfen / wenn Sie singen und tanzen / verschiedene Lernmethoden / Zensurengebung / dass wir uns in diesem Unterricht Übungsaufgaben, die wir wollen, mchen dürfen / dass man sich auch unterhalten konnte / dass man sich selber Hausaufgaben aufgeben darf / dass man sich die Termine für die Vokabelteste aussuchen kann / dass man selbständig arbeiten kann / dass wir selber aussuchen können, was wir im Unterricht machen können / dass wir viel unternehmen (Boules, Crepes, croque monsieur, Lieder) / dass man die Lecon selber durchgehen kann, dass man auch zwischendurch frz. Spiele gespielt haben / dass man selbständig arbeiten kann, dass man lesen oder Vokabeltest machen kann, wann man will / dass wir selbständigen Unterricht haben und z.B. Crêpes backen | Dass ich Frau K. hatte / die Fachkompetenz von Frau K. / die Noten / dass man sich selbst Hausaufgaben aufgeben kann / Ihr Singen und Tanzen / dass wir nicht so eine große Gruppe sind / dass die Vokabeltests 35% (falsch!) zählen und wir uns aussuchen dürfen, welche Vokabeln wir schreiben, dass die Hausaufgaben auch selber ausgesucht sind, das eigenständige Lernen / dass wir selbständig arbeiten konnten (manchmal zu oft) / dass wir alleine lernen durften / Lerninsel / Internetarbeit / der Lehrer hat gut geholfen / gute Hilfe von Frau K. | Selbständiges Projektarbeiten / Lesetagebuch / eigenständiges Lernen / man lernt nicht unter Druck | Dass wir uns die Projekte und Vokabeln selber aussuchen konnten / die Benotung war fair / dass man Arbeiten durch Projekte ausgleichen kann / die Lieder waren super / dass wir wenige Schüler sind / das eigenständige Lernen und Erarbeiten / Filme über Frankreichs Geschichte |
Das sollte im nächsten Jahr geändert werden
|
Klasse 7 |
Klasse 8 |
Klasse 9 |
Klasse 10 |
| Der Frontalunterricht muss weg / zu schwere Arbeiten / kein eigenständiges Lernen mehr / weniger Projektpflichten / nicht mehr Protokollheft / keine Note für Portfolio und Grammatik / die erste Stunde sollten Sie nicht sooo viel erklären, nicht so viele Höraufgaben / es sollten nicht immer alle Schüler reden, es redet immer ein Schüler dazwischen / häufiger in den Computerraum gehen und dort im Internet was von Frankreich machen / in der Arbeit keine Höraufgaben / die Lückentexte sind zu lang / anstatt Höraufgaben Leseaufgaben in der Arbeit | Eigentlich nix / wir wollen nicht mehr vor dem Lehrer sitzen / es wird zu viel geredet / anders mit den Schülern reden, dass es am Anfang spannend ist, mal so zu lernen, aber am Ende langweilig ist, dass man angestoßen wird, sich mehr zu bemühen, an andere, schwierigere Aufgaben zu gehen / Arbeiten sollten leichter sein / gut / mehr Zeit, um für die Arbeit zu lernen / ich muss mich bessern / noch mehr selbständiges Arbeiten / mehr Zeit zwischen den Arbeiten / weniger Gesamtunterricht / mehr Frontal (Gesamt)unterricht | Gegenseitige Hilfen der Schüler / normaler Klassenunterricht, weil da muss man mitmachen im Unterricht und nicht stillsitzen / normaler Unterricht, jeder soll zusammen am Französischunterricht teilnehmen. Es soll mehr französisch gesprochen werden und kein Deutsch. Die Klasse soll alles mehr besprechen | Gar nichts / es war alles o.k. |
Folgen der Evaluation für das Schuljahr 2007/2008
Die Ergebnisse der Fragebogenaktion wurden am Anfang des Schuljahres 2007/2008 mit den Schülern diskutiert (Feedback).Dabei zeigte sich, dass einige Schüler lieber mehr lehrerorientiert gearbeitet hätten, andere aber zu viel Erklärungen des Lehrers beklagt hatten. Um herauszubekommen, wie die Gewichtung von lehrerorientiertem Arbeiten im Verhältnis zu selbstorganisiertem Arbeiten in der Lerngruppe ist, wurden die Schüler gebeten, sich selbst auf einer Skala von selbständig bis lehrerorientiert auf einer Folie zu platzieren, ebenso wie ihren Wunsch nach dem prozentualen Anteil der Sozialformen (alle gemeinsam – Gruppenarbeit – allein) im Französischunterricht. Ergebnis: In den Klassen 8 und 10 gab es die ganze Bandbreite von selbständig bis lehrerorientiert und somit auch den Wunsch nach 100% Frontalunterricht und auf der anderen Seite nach 100% Gruppenarbeit. In der 9. Klasse war der Wunsch aller Schüler nach einem ausgewogenen Sowohl als auch. Konsequenzen: In der 9. Klasse wird das bisherige Unterrichtskonzepts von überwiegend Einzel- und Gruppenarbeit mit gelegentlichem Frontalunterricht beibehalten. In der 8. Klasse wird eine feste Lerninsel angeboten, die je nach Bedürfnis von den Schülern besetzt werden kann. An diesem Lerninseltisch übernimmt der Lehrer die Führung. Bisher (nach drei Wochen) wird die Lerninsel von drei Schülerinnen jedes Mal besetzt, von einigen nur gelegentlich. In der 10. Klasse wird zunächst überwiegend Frontalunterricht angeboten, um die schlechte Arbeitsmoral des letzten Schuljahres zu verbessern. Wegen des nahen Abschlusses ist die Motivation am Anfang des Schuljahres hoch und die Bereitschaft und das Bedürfnis groß, ein solides Lernfundament zu erarbeiten. Im zweiten Halbjahr soll dann mehr die selbständige Arbeit im Vordergrund stehen.
Folgerung aus der Kritik der Schüler im Fragebogen, dass nicht genügend gefordert wurde und die guten Schüler nicht genügend Anregungen hatten: in der 8. und 9. Klasse wird einmal die Woche das Lernverhalten (a, b ,c oder plus und minus) im Protokollheft vom Lehrer bewertet. Gute Schüler bekommen nur dann eine positive Bewertung, wenn sie sich ihren Fähigkeiten entsprechend angestrengt und mitgearbeitet haben. Damit soll die individuelle Lernleistung honoriert werden und der Versuchung vorgebeugt werden, immer nur den Weg der geringsten Anstrengung zu gehen. Auch kann so die mündliche Mitarbeit in den gemeinsamen Lernphasen besser berücksichtigt werden.
Im großen und ganzen wird das Unterrichtskonzept Französisch von den Schülern gut angenommen und umgesetzt. Es herrscht eine entspannte und stressfreie Lernatmosphäre.
Dr. Irmtraud Kannen
September 2007