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Klimabotschafter

Seit Oktober 2015 ist die Anne-Frank-Schule Molbergen eine Klimabotschafter-Schule. Jedes Jahr werden nun für diese Schulen Projekttage im Waldpädagogikzentrum Weser-Ems in Ahlhorn angeboten. In dieser Woche nahm die Klasse 6d der Oberschule daran teil. Neben theoretischem Lernen zu Ursachen des Klimawandels pflanzten die Schüler auch unter dem Motto: “Stop talking – Start planting” ( wir reden nicht, wir beginnen zu pflanzen) 700 Bäume.
Im Rahmen der Klimabotschafter – Akademie 2015 im Waldpädagogikzentrum Weser-Ems wurde auch die Anne-Frank-Schule Molbergen Klimabotschafter-Schule. “Klimabotschafter geben als Multiplikatoren ihr Wissen weiter an andere Schülerinnen und Schüler. Sie motivieren Mitschüler und Bekannte zum Mitmachen. Sie gehen mit ihrem Anliegen in die Öffentlichkeit. Sie stellen Kontakte her zu Förstern und Politikern und sie pflanzen Klimawälder zum Beispiel an bestimmten Projekttagen”, erläutert Horst Wieting, Förster und Waldpädagoge, die Bedeutung der Klimabotschafter. In diesem Rahmen pflegt die Molberger Schule unter anderem den eigenen Schulwald in Augustendorf.
Beim Projekttag im Waldpädagogikzentrum Weser-Ems erarbeiteten die Schüler und ihre Klassenlehrerin Margret Abeln nach einer kurzen Einführung über Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels in Kleingruppen verschiedene Themen. So untersuchten sie, wieviel Kohlenstoff ein Baum speichert, sie erarbeiteten die Auswirkungen des Schmelzens des Grönlandeises und des Polareises auf den Meeresspiegel oder sie untersuchten am Beispiel einer Pizza die Auswirkungen unserer Ernährung auf die CO² – Bilanz. Ihre gewonnenen Erkenntnisse präsentierten sie dann ihren Mitschülern.
Besonders interessant für die Schüler war aber auch der praktische Teil des Projekttages. Hier pflanzten die Schüler unter Anleitung von Mitarbeitern des Ahlhorner Waldpädagogikzentrums gleich 700 Bäume. “Durch die Pflanzaktion soll insbesondere die besondere Bedeutung des Waldes im Zusammenhang mit dem Klimawandel verdeutlicht werden. Er trägt nämlich ganz wesentlich dazu bei, dass das für den Klimawandel hauptverantwortliche Kohlenstoffdioxid abgebaut wird und dabei in Sauerstoff umgewandelt wird”, erläuterte Horst Wieting, der sich über das Engagement der Molberger Schule freut. “Wir möchten nicht nur theoretisch in der Schule alles über den Klimawandel lernen, wir möchte auch praktisch etwas für unser Klima tun im Sinne von `Stop talking – Start planting`”, so Klassenlehrerin Margret Abeln.
(Artikel/Foto von A.Landwehr)